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In Hamburg hat der Juwelier Christ einen eigenen Laden umgestaltet, der nun weitaus mehr digitale Elemente enthält, als dies vorher der Fall war.
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Omnichannel: Juwelier Christ präsentiert interaktiven Laden in Hamburg
| Kategorie: Allgemein

Das Einkaufen im Einzelhandel steht unter der Herrschaft der Frauen. Das behauptet die E-Commerce-Plattform www.practicalecommerce.com. Denn das Einkaufen diene dem weiblichen Geschlecht nicht nur dem Erwerb von Produkten, sondern auch zur Entspannung und der Pflege sozialer Kontakte. Männer dagegen kaufen gezielter. Sie kaufen nur, wenn sie etwas Spezielles benötigen und dann auf dem schnellsten Weg. Dieses geschlechtstypische Kaufverhalten hat nun längst auch den Onlinehandel erfasst.

Waren die Anfänge des Onlineshoppings noch eher männlich geprägt, sehen mittlerweile auch viele Frauen einen Vorteil darin, Preisvergleiche anzustellen ohne dabei ein Geschäft aufsuchen zu müssen. Ein übergroßes Angebot an Essen, Mode, Schmuck, Interieur, Spielzeug und die Shopaufbereitung mit guten Grafiken und Videos überzeugte die Frauen in letzter Zeit restlos vom Online-Einkauf. Und dank verschiedener Social Media-Tools können sie nun Kaufentscheidungen und Erfahrungen mit Freunden und Verwandten teilen. Der soziale Aspekt des Shoppings ist nun auch in der Onlinewelt angekommen.

Geschlechtstypische Ansätze* des Online-Shoppings: Männer verfolgen beim Shopping ein konkretes Ziel, während Frauen gern in den Produkten und Kategorien eines Onlineshops stöbern. Männer schauen sich alle Bilder und Details zu einem Produkt genau an. Dabei achten sie vor allem auf die Marke. Frauen dagegen erfassen beim Websurfen schnell das Wesentliche und gehen rasch zum nächsten Produkt über. Auch bei den Social Media-Diensten verfolgen Männer und Frauen unterschiedliche Strategien: Männer sind auf der Suche nach Informationen, Frauen wollen Angebote und Coupons. 47% aller Frauen suchen mittels Social Media-Tools Schnäppchen im Internet, bei den Männern sind es nur 33%. Außerdem empfehlen Frauen ihren Freunden und Verwandten eher eine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung als Männer das tun würden. Jüngere Männer im Alter von 18-24 Jahren allerdings nähern sich in ihrem Kaufverhalten den Frauen an, wie die britische Marktforschungsfirma Shoppercentric heraus gefunden hat.

Fazit: Für Onlinehändler bedeutet das, sich am besten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern einzustellen. Sie präsentieren detaillierte Produktbeschreibungen, Feature-Vergleiche zu ähnlichen Produkten und Kundenrezensionen genauso wie Chat-Funktionen, Diskussionsforen, Videoclips und Diashows. Am Ende erhalten Shopbetreiber so eine hohe Konversionsrate.

*Die Erkenntnisse sind das Ergebnis von Umfragen des Beratungsunternehmens Empathica.

Geschrieben von Redaktion
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KOMMENTARE  
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Joachim Kiegele
2017-07-18 14:54 | #1
Als Omnichannel Händler sehen wir vor allem das onlinekunden nur noch online Preise vergleichen. Offline würde sie sehr oft preiswerter einkaufen. Es geht online vor allem um Bequemlichkeit, vor allem bei Männern
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