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Neuer Virus in falschen Versandmails bedroht Online-Käufer

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 06.03.2013 | Gelesen: 8486 mal

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ist ein neuer Virus im Umlauf, der die Kunden vieler Online-Shops bedroht. Verbraucher sollten deshalb auf E-Mails des Kurier- und Logistikunternehmens FedEx achten und diese nicht unbedacht öffnen. Händlern empfehlen wir, ihre Kunden darüber zu informieren.

Der Virenschutz-Anbieter Panda Security warnt vor einem neuen Virus, der sich in falschen Sendungsbenachrichtigungen von FedEx versteckt. In einer Spam-Nachricht wird dabei das potenzielle Opfer darüber informiert, dass ein von ihm bestelltes Paket seit dem 27. November in der nahe gelegenen Poststelle zur Abholung bereitliegt, weil der Empfänger nicht zu Hause angetroffen wurde und das Paket nicht geliefert werden konnte. Zum Abholen der Lieferung müsse er einen Posteinlieferungsschein vorlegen, der einem in der Nachricht enthaltenen Link hinterlegt sei.

Klickt der User auf den Link, wird er auf eine Webseite weitergeleitet, von der er die .zip-Datei „Postal Receipt“ herunterladen soll. Die dort enthaltene, ausführbare Datei lädt eine Variante des Kuluoz.A-Virus herunter und infiziert den Computer. Außerdem baut der Virus eine Verbindung zu einem Remote Server auf, um Befehle vom Programmierer zu empfangen und verschiedene schädliche Aktionen auszuführen.

Der Virus lädt zusätzlich das gefälschte Antivirenprogramm „System Progressive Protection“ herunter, welches einen Computer-Scan simuliert und angeblich mehrere Infektionen findet. Um das System zu bereinigen, wird dem Nutzer der Kauf des unechten Sicherheitsprogramms empfohlen.

„Cyber-Kriminelle nutzen die Tatsache, dass viele gerade zur Vorweihnachtszeit Geschenke übers Internet bestellen und bei einer Sendungsbenachrichtigung reagieren. Aber auch, wenn sie nicht bestellt haben, siegt oftmals die Neugierde und sie öffnen die Mail trotzdem“, erklärt Luis Corrons, von Panda Security.

Wir raten Händlern, besonders wenn sie den Versand mit FedEx anbieten, ihre Kunden auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, damit die Weihnachtseinkäufe im Internet allen Schenkenden in guter Erinnerung bleiben.

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