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Uber scheint sich neuen Bereichen widmen zu wollen: Glaubt man Meldungen aus der Branche will der Taxikonkurrent künftig auch Arbeitnehmer vermitteln.
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Uber will jetzt auch Arbeitskräfte vermitteln
| Kategorie: Internationales

Erst kürzlich verkündete JD-Gründer Richard Liu, dass er künftig die Hälfte der Umsätze seines Unternehmens außerhalb Chinas erwirtschaften wolle. Nun expandiert der Alibaba-Konkurrent nach Europa – und kommt auch nach Deutschland.

JD Logistik-Mitarbeiter
XiXinXing / Shutterstock.com

Der chinesische Online-Händler JD.com will es auch außerhalb seines Heimatmarktes wissen: Im nächsten Jahr wolle der Konzern seine Plattform und Liefer-Services nach Frankreich bringen. Wie EcommerceNews.eu berichtet, sollen Großbritannien und Deutschland die darauf folgenden Märkte sein, die der chinesische Anbieter ins Visier gefasst hat. Das habe JD-Gründer und -CEO Richard Liu der Financial Times bestätigt.

In Frankreich wolle JD.com zunächst eine Milliarde Euro investieren, um ein Logistik-Netzwerk aufzubauen und so die Expansion in diesen Markt umzusetzen. Mit seinem Logistik-Netzwerk sieht JD.com sich im Vorteil gegen die Konkurrenten Alibaba und Amazon. Diese nutzen die Dienstleistungen von externen Logistik-Anbietern wie etwa der DHL – Anbietern, die Richard Lui zufolge auf „Jahrzehnte-alter Technologie“ aufbauen. Innerhalb weniger Jahre wolle JD dann in ganz Europa verfügbar sein. Mit Frankreich, Großbritannien und Deutschland hat sich das Unternehmen die drei größten E-Commerce-Märkte auf dem Kontinent ausgesucht, um diese ambitionierten Expansionspläne aufzunehmen.

KI-Forschungszentrum in Großbritannien geplant

Zudem wolle JD.com auch ein Forschungszentrum in Europa errichten. Dieses soll offenbar in der ersten Jahreshälfte 2019 im britischen Cambridge eröffnet werden und sich um die Themen Künstliche Intelligenz und Big Data kümmern. JD betreibt bereits ein solches Zentrum in China, das geplante Zentrum in Großbritannien wäre das zweite dieser Art für den Konzern. Liu habe sich bereits mit der britischen Premierministerin Theresa May getroffen. Dabei erklärte der chinesische Unternehmer, dass er in den nächsten zwei oder drei Jahren Waren im Wert von 2,2 Milliarden Euro an die Briten verkaufen werde.

Der JD-Gründer hatte erst kürzlich erklärt, ambitionierte Expansionspläne zu verfolgen. Auch die USA werden von dem chinesischen Unternehmen als Zielmarkt betrachtet (wir berichteten). In der zweiten Jahreshälfte 2018 will das Unternehmen diesen Schritt wagen, heißt es. Demnach plane JD.com, sich zunächst an der Westküste der USA – wahrscheinlich in Los Angeles – niederzulassen. Durch die Expansion will JD seinen Konkurrenten Alibaba übertrumpfen und Amazon auf seinem Heimatmarkt herausfordern.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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