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Deutschland hat beim Thema im Vergleich zur internationalen Konkurrenz noch Nachholbedarf, wie das EHI in einer Studie belegt.
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Deutscher Lebensmittel-Online-Handel: Amazon und HelloFresh an der Spitze
| Kategorie: Studien

Eine Studie des Tech-Unternehmens Rokt hat ergeben, dass das Online-Shopping als diejenige Aktivität im Netz bezeichnet werden kann, die für die meisten Glücksgefühle sorgt. Das Ansehen von Videos und die Nutzung von Social-Media-Netzwerken können da nicht mithalten.

Jubelnde Lady am Laptop

© fizkes - Shutterstock.com

Internet-Nutzer sind immer dann am glücklichsten, wenn sie im Netz shoppen. Das ist das Ergebnis einer Studie namens „The Happiest Place in Digital“, die das Tech-Unternehmen Rokt durchgeführt hat und hierfür rund 4.000 Verbraucher aus Deutschland, den USA, Großbritannien sowie Australien befragt hat. Online-Shopping macht der Untersuchung zufolge die Menschen glücklicher, als das beispielsweise bei anderen Aktivitäten wie der Nutzung von Social-Media-Plattformen oder das Streamen von Videos der Fall ist.

Insgesamt gaben 70 Prozent der hiesigen Verbraucher an, während des digitalen Einkaufs die meisten positiven Empfindungen zu haben. Zu den häufigsten Gefühlen, die mit einem digitalen Einkauf in Verbindung gebracht werden, zählen glücklich (52 Prozent), entspannt (47 Prozent) sowie aufgeregt (32 Prozent). Auch interessant: Während sich lediglich 10 Prozent beim Recherchieren von Produkten glücklich fühlen, wächst der Wert beim Anblick der Kaufbestätigung auf stolze 57 Prozent.

Verbraucher fühlen sich beim Online-Shopping produktiv

12 Prozent der Studienteilnehmer fühlen sich beim Ansehen von vermeintlich lustigen Netz-Videos glücklich. Während des Austauschs mit Freunden über Social-Media-Plattformen sind es sogar nur 6 Prozent. Ein produktives Gefühl empfinden 15 Prozent, wenn sie die Netzwerke nutzen. Beim Online-Shopping ist die Zahl hingegen doppelt so hoch. Auch die Multitasking-Wahrscheinlichkeit sinkt rapide, wenn Verbraucher mit dem Online-Shopping beschäftigt sind. Der Unterschied zur Social-Media-Nutzung liegt hier bei 42 Prozent.

„Das tatsächliche Konsumentenverhalten auf der Rokt-Plattform bestätigt, dass Verbraucher während der Transaktion am aktivsten und empfänglichsten sind – von insgesamt einer Milliarde Transaktionen nahmen mehr als ein Drittel das Angebot einer anderen Marke wahr“, erklärt Rokt-CMO Geoff Smith. „Diese Zugewandtheit, Konzentration und Stimmungslage bieten die ideale Gelegenheit, die nächste Transaktion einzuleiten oder eine passende Dritt-Marke vorzustellen.“

Die komplette Rokt-Studie kann in englischer Sprache an dieser Stelle kostenfrei unter Angabe einiger Daten heruntergeladen werden.

Geschrieben von Christian Laude
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