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Studie: Das erwarten Kunden beim Weihnachtseinkauf im Webshop

Veröffentlicht: 16.11.2018 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 16.11.2018

Ein Drittel der Kunden will seine Weihnachtseinkäufe laut einer Diva-e-Studie bei kleineren Online-Shops machen. Die Kunden erwarten von den Online-Händlern unter anderem günstige Preise und Seriösität. 

Pärchen beim Weihnachtsshopping
DisobeyArt / Shutterstock.com

Immerhin 39 Prozent der Befragten wollen ihre Weihnachtsgeschenke nicht bei Amazon, sondern im Webshop des jeweiligen Händlers kaufen, so eine repräsentative Studie von Diva-e. Aber auch von kleineren Online-Händlern erwarten die Kunden ein attraktives und sicheres Shopping-Erlebnis, berichtet e-commerce-magazin.de.

Der Preis ist und bleibt der wichtigste Faktor bei der Entscheidung – nicht nur bei den Produkten selbst, sondern vor allem bei den Versandkosten. Fast zwei Drittel der Kunden verlassen einen Webshop wegen zu hoher Versandkosten. Der Produktpreis ist nur das zweitwichtigste Argument. Aber auch da wechselt rund die Hälfte den Anbieter, wenn das Geschenk zu teuer ist.

Tipps für Online-Händler: An Weihnachten auf Versandkosten achten

Das Thema Geld spielt auch bei den Bezahloptionen eine wichtige Rolle: Die Hälfte der Kunden würde ihren Einkauf abbrechen, wenn die gewünschte Bezahlmöglichkeit nicht verfügbar ist. Auch ein Mangel an Seriösität führt bei rund der Hälfte zum Ende des Einkaufs. Hier würden Vertrauenssiegel und Referenzen helfen, empfehlen die Macher der Studie.

Weitere Faktoren für die Weihnachtsshopper sind ein übersichtliches Design, kurze Ladezeiten und eine Webseite, die auch für Smartphone und Tablet optimiert ist. In der Studie waren die Faktoren je nach Geschlecht unterschiedlich wichtig: Männer regen sich eher über lange Ladezeiten und komplizierten Bestellprozesse auf, Frauen hingegen über die Kosten für Versand oder Retouren. Online-Händler sollten also auf ihre jeweilige Zielgruppe achten und den Shop dahingehend optimieren.

Sirko Schneppe von Diva-e rät Online-Händlern außerdem: „Amazon spielt als Benchmark eine zentrale Rolle, an der sich Shop-Betreiber orientieren sollten. Beispielsweise sind Preise und Lieferzeiten stets im Blick zu behalten und selektiv zu unterbieten. Mit dieser Maßnahme kann – ähnlich wie im stationären Handel – ein Mitnahme-Effekt weiterer margenträchtiger Produkte erzielt werden.“

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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