Zunächst in Dresden und Berlin

Ebay und Fiege bieten gewerblichen Händlern jetzt taggleiche Abholung

Veröffentlicht: 08.06.2021 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 08.06.2021
Fiege-Transporter

Ebay bringt gemeinsam mit dem langjährigen Logistik-Partner Fiege einen neuen Service: Gewerbliche Händler können jetzt bestellte Ware am selben Tag an ihrem Standort abholen lassen, wie Ebay mitteilt. Der Sofortversand ist zum Start aber zunächst nur in Dresden und Berlin verfügbar. Die Unternehmen wollen den Service in den kommenden Monaten weiter ausbauen.

„Unser Anspruch ist es, den Händlerinnen und Händlern auf unserem Marktplatz partnerschaftlich zur Seite zu stehen – bei allen Herausforderungen des E-Commerce“, erklärt Oliver Klinck, Geschäftsführer von Ebay Deutschland. „Dazu gehört auch der Versand, weshalb ich mich freue, dass wir gemeinsam mit Fiege eine neue flexible und schnelle Versandlösung geschaffen haben.“

So funktioniert Ebays neuer Versandservice mit Fiege

Wenn Ebay-Händler das erste entsprechende Sofortversand-Label (Versandetikett) bis 12.30 Uhr über Packlink kaufen, wird die taggleiche Abholung der Waren garantiert. Das trifft für alle bis 14:30 Uhr gekauften Labels zu, auch nach dem ersten Check-out. Fiege holt dann die Waren zwischen 14 und 18 Uhr am Standort der Händlerinnen und Händler ab. Bei der Übergabe erhält jede Sendung einen garantierten Scan und damit den Ebay-Verkäuferschutz. Auch der Auftragsimport und die Sendungsverfolgung sind in den Prozess integriert. Die abgeholten Waren erfüllen außerdem automatisch den Standard für das Programm Ebay Plus. Händler können den neuen Sofortversand ohne Vertrag, Mindestmenge oder Laufzeit nutzen und den Service täglich buchen.

„Online-Marktplätze bieten gerade für kleine und mittlere gewerbliche Verkäufer*innen gute Absatzchancen. Jedoch ist die Versandlogistik aufgrund geringer Auftragsmengen und täglich wechselnder Sendungsvolumina oft teuer und schwer planbar. Dieses Problem haben wir nun gemeinsam mit Ebay gelöst“, sagt Martin Rademaker, Vorstand der Fiege Gruppe.

Im Interview erklärt Tobias Röbig, Head of Marketplace bei Fiege, worauf Online-Händler beim Verkauf über Marktplätze wie Ebay, Amazon oder Otto in Sachen Fulfillment noch achten sollten.

Über den Autor

Markus Gärtner
Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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Kommentare  

#1 Chris 2021-06-09 10:03
Ebay goes Amazon 2.0 .
Ich denke Versandtechnisc h ist man in Deutschland extrem gut aufgestellt .
Ob die großen Anbieter wirklich preislich geschlagen werden wage ich zu bezweifeln und jeder schafft es sicherlich seine Sendungen selber ab zu geben .
Ebay wird einfach nur noch teurer und teurer und teurer , so das gerade kleine Händler in eine extreme Kostenfalle dort hin tappen werden . Wir liegen jetzt schon Brutto zwischen 17-20% im Bereich bis 400€, doch der Hunger scheint noch größer zu sein auf noch mehr Geld was man den Händlern abnehmen kann .
Schnell rutsch man in die Abhängig.
Letztlich sollte man sich darum bemühen andere Vertriebswege zu suchen und Ebay nur noch zu Werbezwecken zu nutzen .
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