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09.07.2015 – Amazon unterliegt vor Gericht | Klarna Checkout mit positiver Zwischenbilanz | massiver Stellenabbau bei Microsoft

Veröffentlicht: 09.07.2015 | Geschrieben von: Julia Ptock | Letzte Aktualisierung: 08.07.2015

Was heute wichtig ist: Bezüglich einer Abmahnung konnte sich Amazon auch vor dem Oberlandesgericht Köln nicht erfolgreich verteidigen. Außerdem: Bereits nach einem Jahr zieht Klarna positive Zwischenbilanz zu „Klarna Checkout“ und bei Microsoft stehen erneut enorme Einschnitte an.

Der Newspreview für den 9. Juli 2015.

© Marco2811 - fotolia.com

Amazon verteidigt sich erfolglos gegen eigene Abmahnung

Warum soll es den großen und bekannten Online-Shops anders gehen als den tausenden von kleineren Online-Händlern? Auch Online-Handelsriesen wie Amazon & Co. müssen sich an die Spielregeln halten. Schon im vergangenen Jahr wurde Amazon Opfer einer Abmahnung wegen fehlenden Textilkennzeichnungen und Grundpreisangaben durch die Wettbewerbszentrale und kassierte vor dem Landgericht Köln eine Absage (Urteil vom 6.11.2014, Az.: 31 O 512/13). Schließlich konnte Amazon auch das Oberlandesgericht Köln mit seinen „Ausreden“ nicht überzeugen (Urteil vom 19.06.2015, Az. 6 U 183/14). Vielleicht veranlasst das Amazon dazu, nun auch mehr für die rechtliche Sicherheit seiner Händler zu unternehmen…

Klarna Checkout – positive Zwischenbilanz gezogen

Klarna kann bereits ein Jahr nach dem Deutschlandstart von „Klarna Checkout“ eine positive Zwischenbilanz ziehen. So steigerten die Händler, die Klarna Checkout in ihren Shop integriert haben, ihre Konversionsrate durchschnittlich um 37,6 Prozent. Vor allem bei den Kaufabschlüssen über mobile Endgeräte kann Klara überzeugen. In der Unternehmensmeldung heißt es dazu beispielsweise, dass Apodiscounter.de „einen Anstieg der Konversionsrate um 45 Prozent“ verzeichnen konnte. Gerrit Seidel, Senior Vice President DACH bei Klarna, blickt positiv in die Zukunft: "Der Erfolg von Klarna Checkout in Deutschland ist der beste Beweis dafür, dass wir mit unserer Zahlungslösung auf dem richtigen Weg sind. Unser Ziel ist es nicht nur, die Nummer eins in der DACH-Region zu werden, sondern uns auch mehr und mehr in ein global agierendes Unternehmen zu verwandeln."

Microsoft steht vor massivem Stellenabbau

Bei Microsoft wird wieder der Rotstift angesetzt. Das Unternehmen hat die Gerüchte um den massiven Stellenabbau bestätigt. Weiterhin wird der US-Riese auch 7,6 Milliarden US-Dollar auf die Übernahme des finnischen Handyherstellers Nokia abschreiben. Wie heise.de berichtet, fallen deswegen zusätzlich zu den angekündigten Stellen weitere 7800 Jobs weg. Mit der Abschreibung beendet Microsoft auch seinen Ausflug in die Smartphone-Branche, da kein eigenständiges Mobiltelefon-Geschäft mehr betrieben werden soll.

 

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