13.07.2016 – Google setzt auf die Dienste von Shutterstock | Verbraucherzentrale kritisiert Amazon Prime Day | Europäische Fintech-Initiative gegründet

Veröffentlicht: 13.07.2016 | Geschrieben von: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 12.07.2016

Was heute wichtig ist: Google setzt künftig auf die Bilder von Shutterstock, wie beide Unternehmen bekannt gaben. Außerdem: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kritisiert den Amazon Prime Day und in Berlin wurde eine Europäische Fintech-Initiative gegründet.

13. Juli 2016.

(© Marco2811 - fotolia.com)

Google setzt auf die Dienste von Shutterstock

Google hat sich entschieden, den Dienstleister Shutterstock als Bildlieferant für seine Werbeprodukte  zu nutzen. Damit erhalten die Werbeprodukte von Google Zugang zu Shutterstocks Sammlung von mehr als 90 Millionen Bildern zur Lizensierung. „Qualitativ hochwertige Bilder sind für die Erstellung von ansprechenden Anzeigen für Webetreibende aller Größen von zentraler Bedeutung. Shutterstocks API hat eine schnelle und nahtlose Integration ermöglicht, so ist es Google wiederum möglich, Shutterstocks große Bilddatenbank für digitale Werbung anzubieten”, sagt Woojin Kim, Director of Product Management bei Google.

Verbraucherzentrale kritisiert Amazon Prime Day

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat den Amazon Prime Day als „aufgeblasen“ bezeichnet. Dabei erinnert die Verbraucherzentrale daran, dass Amazon seine Prime Day-Preise nicht selten mit den unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) der Hersteller vergleiche, was zum Teil für die große Preisdifferenz sorgt. „Zieht man statt der UVP die üblichen Preise als Vergleich heran, schrumpfen die ausgerufenen Amazon-Rabatte von rund 50 Prozent schnell auf unter 20 Prozent. Noch ominöser wird es, wenn Amazon sich auf fiktive ‚Statt‘-Preise bezieht, die der Branchenriese selbst nicht nimmt“, so die Verbraucherschützer.

Europäische Fintech-Initiative gegründet

Um für Fintech-Unternehmen in Deutschland noch mehr Aufmerksamkeit zu generieren, wurde in Berlin eine Europäische Fintech-Initiative gegründet. Wie Gründerszene schreibt, könnte der Zeitpunkt mit der Brexit-Entscheidung wohl nicht passender gewählt sein. Mithilfe der European Fintech Alliance wollen die StartUps nun bei regulatorischen und politischen Fragen rechtzeitig mitwirken.

 

Kommentare  

#2 H.P. 2016-07-13 13:25
An die Verantwortliche n der Verbraucherzent rale, wenn Amazon, bei der Preisgegenübers tellung, sich auf fiktive ‚Statt‘-Preise bezieht, dann ist das ein klarer Fall von unlauterem Wettbewerb und ein Grund für eine Abmahnung.
Durch die Politik wurde die Verbraucherzent rale befugt Abmahnungen zu erteilen, dann soll sie in dem vorliegenden Fall, auch Gebrauch davon machen oder kuscht man wieder einmal vor dem allzu mächtigen Amazon.
Gelten für Amazon die Gesetze in Deutschland und der EU nicht, darf sich Amazon bei uns alles erlauben, ist Deutschland und die EU für Amazon ein rechtsfreier Raum??
Mir als kleiner Händler wäre in einem solchen Fall, eine Abmahnung so sicher wie das Amen in der Kirche.
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#1 Max 2016-07-13 09:36
Sitzen in den Verbraucherzent ralen eigentlich nur noch Linke die die Menschen entmündigen wollen bis der letzte das Denken einstellt ?
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