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31.05.2018 – Daimler investiert in Taxify | Yahoo-Hacker muss ins Gefängnis | StreetScooter: Baldiger Börsengang möglich

Veröffentlicht: 31.05.2018 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 31.05.2018

Wir beginnen den heutigen Tag mit einer erfolgreichen Finanzierungsrunde, einer Gefängnisstrafe für einen Hacker und die Aussichten auf einen baldigen Börsengang.

Auto Taxify
© Taxify

Taxify: Daimler führt Finanzierungsrunde bei Uber-Konkurrent an

Der Uber-Konkurrent Taxify hat erfolgreich eine weitere Finanzierungsrunde abschließen können. Nach Berichten von t3n erhielt das Ride-Sharing-StartUp aus Estland zusammengenommen 175 Millionen Dollar und kommt damit nun auf eine Bewertung von mehr als einer Milliarde Dollar, gilt damit also als sogenanntes „Einhorn“. Daimler soll die Finanzierungsrunde angeführt haben. Mit der neuen Investition will Taxify vor allem in Europa sowie Afrika expandieren. Angeblich hat das Unternehmen aktuell 10 Millionen Kunden und eine halbe Million Fahrer.

Haftstrafe für Yahoo-Hacker

Ein Kanadier hat 2014 russischen Geheimagenten den Zugang zu 80 Webmail-Konten verschafft, hauptsächlich von Journalisten und Regierungsbeamten. Jetzt ist das Urteil für den 23-Jährigen gefallen: Ein US-Bezirksrichter in San Francisco verurteilte ihn zu fünf Jahren Gefängnis sowie einer Geldstrafe von umgerechnet rund 216.000 Euro. Russische Hacker hatten im Jahr 2014 die Daten von über 500 Millionen Yahoo-Konten gestohlen und den Kanadier dann angeheuert, ihnen gezielten Zugang zu bestimmten Webmail-Konten zu verschaffen, wie bei Heise Online zu lesen ist. Im März 2017 wurde er in Kanada festgenommen und in die USA ausgeliefert, wo er sich später zu den Taten schuldig bekannte.

Deutsche Post: StreetScooter vor einem Börsengang?

Schon in den nächsten zwei bis drei Jahren könnte die StreetScooter GmbH an die Börse gehen. Dieser Schritt sei, so Post-Vorstand Jürgen Gerdes, denkbar. Für den Fahrzeugproduzenten, der nicht nur die Deutsche Post bereits mit 6000 StreetScootern beliefert hat, sondern auch Drittanbieter ausstattet, kämen aber auch andere Möglichkeiten in Betracht. So wäre laut Reuters eine Zusammenarbeit mit einem großen Autobauer oder der Einstieg von Finanzinvestoren ebenfalls möglich. Dennoch wird die Deutsche Post bei den StreetScootern die Stricke nicht völlig aus der Hand geben. „Wir werden nichts tun, was unsere Flotte in Unsicherheit bringen würde“, heißt es vom Unternehmen. Die Deutsche Post ist nicht nur der größte Abnehmer der elektrischen Transporter, sondern hält seit Dezember 2014 auch alle Anteile am Unternehmen.

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