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08.08.2018 – H&M: Lange Lieferzeiten im Online-Shop | Smart-Speaker werden nicht zum Online-Shopping genutzt | Volksbanken öffnen sich für Mobile Payment

Veröffentlicht: 08.08.2018 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 08.08.2018

H&M entschuldigt sich über Facebook für die derzeit langen Lieferzeiten bei Online-Bestellungen, Smart-Speaker werden (noch) nicht für Online-Einkäufe genutzt und die Volksbanken öffnen sich auch für Mobile Payment.

H&M-Logo an einer Filiale
© Venturelli Luca / Shutterstock.com

Lange Lieferzeiten im Online-Shop: H&M entschuldigt sich

Im Online-Shop der schwedischen Mode-Kette H&M kommt es derzeit offenbar zu langen Lieferzeiten. Durchschnittlich müssen die Kunden zwischen neun und sieben Werktagen auf ihre Online-Bestellung warten, berichtet wuv.de. Grund genug für H&M, sich öffentlich auf der eigenen Facebook-Seite zu entschuldigen. Die langen Lieferzeiten begründet das Unternehmen dabei mit der „hohen Kundennachfrage“. Mit einem Satz bringt H&M schließlich viele seiner Kunden gegen sich auf: In einigen Ausnahmen könne die Lieferzeit noch länger ausfallen. In den Kommentaren unter dem Facebook-Post beschweren sich einige Besteller auch darüber, dass die teurere Express-Lieferung (5,49 Euro für die Zustellung in ein bis zwei Tagen) nicht funktioniere.

 

Studie: Smart-Speaker werden kaum zum Online-Shoppen genutzt

Dass die Smart-Speaker sich irgendwann fest im Leben der Menschen etablieren werden, gilt als sicher. Bisher werden sie aber zumindest in Sachen Online-Shopping kaum genutzt, wie eine Studie laut GoogleWatchBlog nun zeigt. Lediglich zwei Prozent aller Besitzer eines Amazon Echo nutzen das Gerät auch tatsächlich zum Einkauf – bei rund 50 Millionen Geräten seien das zwar immer noch gut eine Million Menschen, doch dieser Vertriebskanal hat damit noch ein gewaltiges Potenzial. „Das größte Problem dürfte es wohl sein, dass der Nutzer die Katze im Sack kauft und zuvor nicht einmal Bilder eines Produkts sehen konnte“, so die Einschätzung von GoogleWatchBlog. Erste Nachrichten nach dem Start des Amazon Echo, etwa dass ein Kind ein Puppenhaus über den Smart-Speaker gekauft hat und die darauf folgende Berichterstattung im Fernsehen Echo-Geräte aktiviert und eben auch diesen Bestellvorgang ausgelöst hat, dürfte die Menschen zudem abgeschreckt haben.

Volksbanken öffnen sich für Mobile Payment

Der Markt für Mobile Payment breitet sich auch in Deutschland immer mehr aus. Nach aktuellen Angaben des Genossenschaftsverbands BVR in Berlin wird es ab dem 13. August 2018 bei 85 Prozent der insgesamt 915 Volks- und Raiffeisenbanken möglich sein, Zahlungen per Smartphone durchzuführen. Die noch fehlenden Institute werden, wie die Internet World berichtet, bis 2019 hinzugefügt. Zuletzt haben Banken wie die Sparkasse oder Volksbank die mobile Bezahloption für ihre Kunden ermöglicht. Durch Mobile Payment wollen Banken „den Nutzungsgewohnheiten vieler Kunden, die ihr Smartphone immer griffbereit haben“ gerecht werden. Einzige Bedingung: Der Mobile-Payment-Service kann nur von Kunden genutzt werden, die ein Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android besitzen. Wer ein iPhone hat, kann Apple Pay verwenden, um auf den NFC-Chip des Gerätes zugreifen zu können.

Kommentare  

#1 Avenger 2018-08-08 10:18
"Studie: Smart-Speaker werden kaum zum Online-Shoppen genutzt"

Die Frage ist:

wie kann das konform mit vorhandener Gesetzgebung und Rechtsprechnug für den Fernabsatzhande l sein???

Die ganzen damit notwendigen Informationspfl ichten sind dort (wie beim "Dashbutton") ja nicht realisierbar.
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