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| Kategorie: Start-Ups

Die Jungs von Lizza begannen den Verkauf ihrer Low-Carb-Pizza aus dem Foodtruck heraus, haben längst einen Online-Shop und wollen nun in der Höhle der Löwen Investoren gewinnen.

Lizza, Gründer

© Lizza

OnlinehändlerNews: Fangen wir zunächst einmal ganz grundlegend an: Worum geht es bei Ihrem Unternehmen?

Lizza: Wir sind Marc (29) und Matthias (31) aus Frankfurt. Mit der Vision eine gesunde Low Carb Pizza auf den Markt zu bringen, haben wir 2015 Lizza gegründet und sind damit als ursprüngliche Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker quer in die Lebensmittelbranche eingestiegen. Mehrere Monate haben wir von selbstgebauten Marktständen aus verkauft, sind dann mit dem Foodtruck durch Deutschland gedüst, um nun in der ganzen Bundesrepublik die Lizza in die Supermärkte zu bringen.

Warum haben Sie sich für „Die Höhle der Löwen“ beworben?

Wir hatten im Herbst 2015 von mehreren Kunden am Foodtruck den Tipp bekommen, dass wir perfekt in das Format passen würden. Zu diesem Zeitpunkt kannten wir die Sendung noch nicht, da wir beide seit vielen Jahren keinen Fernseher mehr besitzen. Schnell waren wir jedoch „angefixt“ und haben “Die Höhle der Löwen” sowie das amerikanische Pendant “Shark Tank” in unseren Pausen zur Entspannung “inhaliert”. Die Bewerbung war schnell ausgefüllt, und wir hatten ehrlich gesagt von Anfang an ein gutes Gefühl.

Welcher „Löwe“ erschien Ihnen im Vorfeld als besonders interessant?

Für uns war klar, dass wir primär Frank Thelen gewinnen möchten. Wir sind beide sehr IT-affin (um das Wort “Nerds” zu vermeiden ;-)) und sehen großen Mehrwert in einer Zusammenarbeit mit ihm. Sein Deal mit Littlelunch im letzten Jahr beweist das. Judith Williams finden wir als Person herrlich unterhaltsam und sympathisch, können sie als Geschäftspartnerin aber nicht einschätzen. Bei Jochen Schweizer hatten wir bisher eher das Gefühl, dass er zwischenmenschlich und von seinen geschäftlichen Schwerpunkten womöglich nicht zu uns passen würde. Ralf Dümmel konnten wir gar nicht einschätzen, sehen seine Branche aber als fremd zu der unseren. Carsten Maschmeyer hat einen großen Reiz durch seine geschäftlichen Erfolge und das riesige Netzwerk, doch auch ihn konnten wir kaum einschätzen.

Inwiefern unterscheidet sich das Format für Sie von einem gewöhnlichen Pitch?

Grundsätzlich geht es bei jedem Pitch um die kurze und prägnante Vorstellung des Teams, der Einzigartigkeit des Produkts, der bisherigen Erfolgsgeschichte und der Aussicht auf zukünftige Erfolge und Opportunitäten. Im Vergleich zum gewöhnlichen Pitch machen einen bei DHDL die Kameras, die grellen Lichter und allgemein der "TV-Zirkus" etwas nervöser.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung waren wir ein Jahr als Fulltime im “Lizza-Geschäft”. Wir kannten unsere Zahlen, unsere Stärken und Chancen sowie auch alle Risiken und Themen, die wir noch vernachlässigt hatten. Wir haben uns für den “großen Pitch” nicht direkt vorbereitet. Den ca. 2-minütigen “Elevator Pitch” haben wir am Vorabend in der Motel One-Lobby einstudiert. Die Requisiten stammten aus unserer Streetfood-Zeit – dafür haben wir keinen einzigen Euro ausgegeben. Wir wollten mit dem Produkt, dem Geschäftsmodell und natürlich uns als überzeugten Gründern punkten, nicht mit Marketing-Blenderei.

Wie haben Sie sich und Ihre Website seit der Aufzeichnung der Sendung auf die Ausstrahlung vorbereitet?

Aus Erfahrung befreundeter Start-ups aus vergangenen Staffeln wussten wir um den Ansturm auf die Website vor und nach der Sendung. Durch unsere IT Affinität einerseits und den Austausch mit Web- und Hostingexperten andererseits haben wir ein mehrstufiges System bestehend aus zahlreichen schnell und hochskalierbaren Servern aufgesetzt, das dem erwartet hohen Traffic gerecht wird.

Produktionstechnisch gehen wir von einer großen Nachfrage nach der Sendung aus, haben entsprechend Produktionskapazitäten aufgebaut, Personal eingestellt und Prozesse aufgesetzt, die mehr Skalierung erlauben, als es "normal" nötig gewesen wäre. Das ist natürlich auch ein bisschen pokern, falls der Knall ausbleibt oder sehr schnell wieder abflacht. Doch wir sind sehr zuversichtlich, dass Lizza in Deutschland einschlagen und auf vielen Tellern landen und die Ernährung der Menschen ein bisschen besser machen wird.

Vor dem Medienrummel haben wir großen Respekt, da operativ nach der Ausstrahlung viel zu tun sein wird und wir die Balance finden möchten zwischen wertvoller PR und einer stabil laufenden Firma, die noch sehr von unser beider Zeit abhängig ist.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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