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Rocket Internet hat die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate von 2017 veröffentlicht. Insgesamt konnten die Verluste verringert werden.
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Geschäftszahlen: Rocket Internet verringert Verluste
| Kategorie: Samwer-watch

Glossybox wurde von Rocket Internet und Kinnevik an das englische E-Commerce-Unternehmen The Hut Group verkauft. Zuletzt war es um den Anbieter von Abo-Boxen für Kosmetikartikel ruhig geworden.

Kosmetik

© Africa Studio – Shutterstock.com 

Glossybox hat einen neuen Besitzer: Wie das Unternehmen laut Gründerszene verkündete, wurde der Anbieter von Abo-Boxen für Kosmetikartikel an das englische E-Commerce-Unternehmen The Hut Group verkauft. Wie viel die bisherigen Besitzer Rocket Internet und Kinnevik für den Verkauf erhalten haben, wurde von keiner der beteiligten Parteien bekannt gegeben. The Hut Group bietet über die Beauty-Plattform Lookfantastic ebenfalls eine Kosmetik-Box an.

Glossybox verschickt seit 2011 Abo-Boxen mit Kosmetikartikeln. Rocket Internet hält an dem StartUp bislang rund 60 Prozent, zu den übrigen Anteilseignern gehören der schwedische Investor Kinnevik, Holtzbrinck Ventures und Access Industries. Glossybox hat nach Angaben von Gründerszene bislang 55 Millionen Euro an Wagniskapital eingesammelt, zuletzt war es aber ruhig um das StartUp geworden.

Wie steht es um Glossybox?

Geschäftszahlen wurden medienwirksam zuletzt vor zwei Jahren verkündet. Damals wies Glossybox 30 Millionen Euro Umsatz im Jahr aus und erreichte die Profitabilität – zumindest nach eigenen Angaben. Gründerszene zufolge wichen die Zahlen im Bundesanzeiger von den von Glossybox präsentierten Zahlen ab. In den vergangenen Monaten verkündete der Kosmetik-Versender lediglich, dass man 300.000 Kunden monatlich bediene. Andere Geschäftszahlen wurden von dem Unternehmen nicht mehr preisgegeben.

Damit stellt sich die Frage, wie es zuletzt tatsächlich um das Unternehmen stand. Zwischenzeitlich hatte Glossybox bereits einige Turbulenzen zu durchleben. Die frühe internationale Expansion wurde mit großer Geschwindigkeit durchgeführt. Das Unternehmen konnte dieses Wachstum offenbar nicht stemmen und musste sich danach wieder aus einigen Märkten zurückziehen. Mehr als 200 Mitarbeiter wurden in diesem Zug entlassen. Charles von Abercron, ehemaliger CEO von Glossybox, hat das Unternehmen längst verlassen. Heute wird Glossybox von Caren Genthner-Kappesz und Mark Ralea geführt.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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