Digital Tech Newsflash: Alle lieben Firefox 57 | Kinderuhren mit Abhörfunktion verboten | UK: Fahrerlose Autos ab 2019 | Facebook Creator gelauncht | Atlas: Roboter macht Rückwärts-Salto

Veröffentlicht: 20.11.2017 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 20.11.2017

Im Digital Tech Newsflash freuen wir uns mit der Branche über den neuen Firefox und blicken außerdem auf Smartwatch-Verbote, fahrerlose Autos, Facebook Creator und den Salti vollführenden Roboter Atlas.

Firefox

© Mozilla

Firefox Quantum: Man, ist der gut

Mozilla hat den Firefox 57, genannt Quantum, veröffentlicht und will mit dem generalüberholten Browser endlich wieder Google angreifen. Denn die Marktanteile haben sich zugunsten von Chrome verschoben, der Firefox liegt zwar noch immer auf dem zweiten Platz, aber nur noch mit 12 Prozent. Quantum soll nun alles wieder schneller, schöner und cooler machen und das scheint tatsächlich zu klappen. Das neue Oberflächendesign mit dem ebenso coolen Namen „Photon“ wirkt moderner und aufgeräumter als der Vorgänger. Das „größte Update aller Zeiten“ mit neuer Architektur, die es tatsächlich mit Chrome aufnehmen kann, krempelt den Browser so gehörig um, dass sogar viele der alten und bei vielen Nutzern lieb gewonnenen AddOns weichen müssen. Fortschritt heißt eben auch Opfer zu bringen. Für Heise ist Firefox jetzt wieder cool, Golem widmet ihm ein XXL-Review – ein Browser, der die Herzen erwärmt.

Bundesnetzagentur: Verbot von Kinderuhren mit Abhörfunktion

Die Bundesnetzagentur hat den Verkauf von Kinderuhren mit Abhörfunktion verboten. Auch der Besitz solcher Smartwatches ist strafbar. Viele speziell für Kinder produzierte Smartwatches verfügen über eingeschränkte Telefonie-Funktionen, die sich über eine App steuern ließen. Per App lasse sich über die Smartwatch unbemerkt eine Telefonnummer anrufen, was das Abhören der Umgebung ermögliche. „Nach unseren Ermittlungen werden die Uhren von Eltern zum Beispiel auch zum Abhören von Lehrern im Unterricht genutzt“, zitiert SpOn Jochen Homann, den Präsidenten der Bundesnetzagentur. Die Agentur rät Eltern, entsprechende Uhren unschädlich zu machen.

Autonomes Fahren in Großbritannien ab 2019

In Großbritannien dürfen auf einigen Straßen ab 2019 Autos komplett autonom fahren. Eine Kontrollperson im Fahrzeug ist nicht mehr verpflichtend. 2021 soll sogar das gesamte Straßennetz freigeben werden. Das meldet Golem mit Verweis auf die Financial Times. Großbritannien würde damit zum Vorreiter beim autonomen Fahren. Wie genau die Pläne umgesetzt werden sollen, ist allerdings noch nicht klar, denn: Ein autonomes Auto muss alle Fahrfunktionen selbst meistern können, um ohne Fahrer fahren zu können. Entsprechende Autos gibt es allerdings noch gar nicht. Mit den Plänen vom britischen Finanzminister Philipp Hammond einher geht die Förderung von Elektroautos mit etwa 400 Millionen Pfund.

Facebook launcht Creator App

Facebook hat seine Creator App veröffentlicht. Damit können Content-Hersteller, etwa Influencer oder Blogger, alle ihre Facebook-Aktivitäten in dieser einen App bündeln. Sie können Videos erstellen, mit „exklusiven Features“ live gehen und sich mit ihrer Community verbinden. Creator umfasst das Live Creative Kit mit exklusiven Tools für Live-Videos und das Community Tab, mit dem sich Kommentare von Facebook, Instagram und aus dem Messenger bündeln lassen. Außerdem Camera & Stories, das „spaßige“ Kamera-Effekte bietet und Insights, das Analytics-Möglichkeiten für den eigenen Social-Media-Auftritt bereitstellt. Die App gibt es vorerst nur für iOS, in den kommenden Wochen soll die Android-Variante aber folgen.

Boston Dynamics: Atlas kann nun Salti

Ohne große Vorrede, ohne großen Kommentar: Der Roboter Atlas von Boston Dynamics beweist eine Bewegungssicherheit, die mit ziemlicher Sicherheit viele von uns nicht annähernd aufweisen können. Spätestens beim Salto hört es ganz auf, seien wir doch ehrlich:

Über den Autor

Christoph Pech
Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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