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Shopping in AR und VR: Otto präsentiert neue digitale Tools

Veröffentlicht: 18.01.2018 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 18.01.2018

Mit drei neuen digitalen Tools, die sich aktuell in der Entwicklung befinden, will Otto das Shopping-Erlebnis komfortabler gestalten. Vorgestellt werden sie auf der Einrichtungsmesse Imm Cologne.

Otto AR App

© Otto

Der Versandhändler Otto nutzt die Wohn- und Einrichtungsmesse Imm Cologne für die Vorstellung dreier neuer digitaler Tools. Das Unternehmen springt auf den Mixed-Reality-Zug auf und will den Kunden Augmented sowie Virtual Reality zur Verfügung stellen, um das Shopping-Erlebnis komfortabler und spannender zu gestalten. „Uns geht es nicht nur darum, Produkte online in einen Shop zu stellen, sondern unseren Kundinnen und Kunden mit Technologie und smarten Tools das Einkaufserlebnis komfortabler und einfacher zu machen. Unsere drei neuen Ansätze leisten, jeder auf seine Art, dazu einen wesentlichen Beitrag“, so Michael Heller, Bereichsvorstand für Categories bei Otto.

Einrichten mit AR

In der Entwicklung (in-house auf Basis von Apples ARKit-Technologie) befindet sich aktuell eine Augmented-Reality-App für Smartphones und Tablets. Über die Smartphone-Kamera lässt sich damit die eigene Wohnung betrachten. Der Nutzer kann nun Möbelstücke frei im Raum platzieren und ausprobieren, wo sie am besten hinpassen. Neu ist das Konzept nicht, Ikea etwa hat schon seit Längerem eine ähnlich gelagerte App im Programm. Otto sieht den Zeitpunkt für den eigenen Vorstoß nun aber als optimal an, denn erst jetzt seien „moderne Smartphones durch intelligente Software in der Lage, die Dimensionen eines Raums in Echtzeit zu berechnen, den Boden als solchen zu erkennen und dreidimensionale Modelle maßstabsgetreu im Raum darzustellen.“

Einkaufen aus dem 360-Grad-Zimmer

Einen anderen Ansatz verfolgt das 360-Grad-Raum-Tool, das auf der Imm Cologne vorgestellt wird und in der kommenden Woche live gehen soll. Dafür wurden mehrere Themenzimmer als Sphärenbild aufgenommen, in dem sich der Nutzer frei umschauen kann und bei Bedarf an bestimmte Objekte heranzoomen kann. Bei Otto erhältliche Produkte sind mit HotSpots markiert, über die man weitere Produktbilder oder Videos anschauen oder sie direkt kaufen kann. Mit einem VR-Cardboard sei dies sogar in echter Virtual Reality möglich.

Bereits Anfang Januar berichtete OnlinehändlerNews über den HomeStyler, der als dreidimensionaler Raumplaner dienen soll und sich aktuell noch in einer Testphase befindet.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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