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Digital Tech Newsflash

Mobile World Congress 2019: 5G und das Huawei Mate X

Veröffentlicht: 25.02.2019 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 25.02.2019
Huawei MWC 19

Seit diesem Montag und noch bis zum 28. Februar ist Barcelona wieder der Nabel der Tech-Welt. Auf dem Mobile World Congress steht in diesem Jahr alles im Zeichen von 5G. Die Technik für die neuen Mobilfunknetze steht im Zentrum, die Netzbetreiber müssen und werden jetzt konkret werden. Nur in Deutschland muss man natürlich noch etwas länger warten, schließlich steht die Frequenzvergabe noch aus. Vor allem aber stellen die Smartphone-Hersteller auf dem MWC 19 ihre künftigen 5G-Smartphones vor. Samsung legte mit 5G-fähigen Galaxy S10 bereits vor, LG, Xiaomi und Co. legen in Barcelona nun nach. Wann aber 5G auch bei Konsumenten ein Thema wird, bleibt abzuwarten. Allein das Versprechen auf pfeilschnelles mobiles Netz wird die Kunden nicht in Scharen an die 1.000-Euro-Smartphones treiben. Denn noch bleibt das neue Netz, dass die Industrie 4.0 befeuern soll, vor allem eines: Zukunftsmusik.

Ebenfalls Zukunftsmusik für den Otto-Normal-Verbraucher, aber ungleich greifbarer ist der zweite große Trend der Messe: Smartphones werden jetzt faltbar. Schon in der vergangenen Woche präsentierte Samsung mit dem „Fold“ sein erstes zusammenfaltbares Smartphone. Zusammengeklappt hat es eine Größe von 4,6 Zoll, faltet man es auf, hat der Nutzer ein 7,3 Zoll großes Tablet-Display zur Verfügung. Der Preis dürfte es allerdings vorerst für die breite Masse disqualifizieren: Die Koreaner wollen für das Fold satte 2.000 Euro haben. Schon Anfang Mai soll es in Europa erhältlich sein. Auch Huawai hat mit dem Mate X ein faltbares Modell im Angebot, mit 2.300 Euro ist das aber noch teurer. Klar ist: Huawai und Samsung werden nicht die einzigen Anbieter bleiben, die auf Faltbarkeit setzen. Ob die neue Art des Klapp-Handys den Markt revolutioniert, bleibt aber abzuwarten.

Microsoft präsentiert HoloLens 2

Bei aller faltbaren Herrlichkeit ist der Star des MWC aber wohl die neue HoloLens von Microsoft. Im Rahmen der Messe hat der Konzern eine verbesserte Version seiner Mixed-Reality-Brille vorgestellt. Die größten Neuerungen sind die ehemals größten Kritikpunkte am Vorgängermodell: Die HoloLens 2 ist leichter und soll ein verbessertes Sichtfeld bieten. AR-Fans, die auf eine ganz neue Art AR-Gaming hoffen, werden aber enttäuscht. Die 3.500 Dollar teure Brille wird direkt als Arbeitsinstrument beworben. Beim Vorgänger versuchte man noch, die Kunden mit Minecraft zu locken, sprach damit aber die falsche Klientel an. Ein Gaming-Gerät ist die HoloLens vorerst nicht.

WhatsApp wird 10

Am 24. Februar 2009 meldete Jan Koum WhatsApp in Kalifornien offiziell an. Was am Anfang eigentlich nur als Status-Update fürs Telefonbuch gedacht war, ist zehn Jahre später der erfolgreichste Messenger der Welt. 1,5 Milliarden Menschen nutzen WhatsApp. Dabei fehlt dem Dienst, der mittlerweile Facebook gehört, bis heute ein tragfähiges Geschäftsmodell. Wo WhatsApp in zehn Jahren steht, lässt sich nicht sagen. Dass WhatsApp unsere Kommunikation verändert hat, steht aber außer Frage. Die FAZ blickt kurzweilig und ausführlich auf die Geschichte des erfolgreichen Messengers.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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