Kuriose Produkte im E-Commerce

Hightech-Kuschelviech, Samsung-Roboter und ein Luxus-Bad – die besten Neuheiten der CES-Messe

Veröffentlicht: 15.01.2021 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 16.01.2021
ein Moflin

Wegen der Coronakrise fand die alljährliche Unterhaltungselektronik-Messe CES (Consumer Electronics Show) in diesem Jahr nur digital statt – irgendwie aber auch passend für eine Hightech-Messe. Dabei gab es wieder einige kuriose Produkte – unter anderem ein Hightech-Kuschelviech, ein Luxus-Bad und jede Menge Roboter.

Hightech-Kuscheltier Moflin erinnert an einen Mogwai

Corona hat die Menschen untereinander etwas isoliert – vielleicht kann ein, naja, Moflin helfen. Laut engadget ist es ein „KI-Haustierroboter, der aussieht, als hätte jemand Wasser auf ein Mogwai-Mikrofon geschüttet“. Ein Mogwai ist ein niedliches Fantasy-Wesen aus den „Gremlins“-Filmen, das beim Kontakt mit Wasser allerdings Eier legt, aus denen bösere Versionen schlüpfen. Das High(oder Low?)-Tech-Kuscheltier des japanischen Herstellers Vanguard macht quietschige Geräusche und wackelt mit dem Köpfchen, laut Hersteller soll der Haustierroboter dank eines „einzigartigen“ Algorithmus auch neue Klänge und Bewegungen „lernen“ bzw. abrufen, verschieden auf unterschiedliche Menschen reagieren und wie ein echtes Haustier gedeihen und natürlich geliebt werden. Dann kann es – je nach Stimmungslage – mal aufgeregt oder ruhig sein. Das Fell gibt es in Braun oder – wer es etwas futuristischer mag – in Silber. Auch soll es eine App mit bisher ungenannten Zusatzfunktionen geben.

Per Kickstarter-Kampagne sind bereits über 600.000 US Dollar zusammengekommen, das Tech-Fellknäuel soll ab Sommer 2021 zu kaufen sein. Moflin sieht zwar putzig aus, hat sich aber schon gegen andere durchgesetzt: Der Fellball hat in der Kategorie Robotik den CES-Messepreis „Best of Innovation Award“ eingeheimst. Bleibt nur die Frage: Was passiert, wenn das „Mogwai-Mikrofon“ mit Wasser in Berührung kommt?

Samsung zeigt neue Roboter

Auch Tech-Riese Samsung hat auf der CES wieder in die Trickkiste gegriffen und u.a. einige neue Roboter vorgestellt, darunter den Samsung Bot Care5, der mittels Künstlicher Intelligenz menschliches Verhalten erkennen, darauf reagieren und seinen Besitzer etwa an Tätigkeiten erinnern soll. Der Kümmer-Roboter könnte den Nutzer etwa dazu auffordern, aufzustehen und sich die Beine zu vertreten, wenn er denkt, dass der Mensch zu lange vor dem Computer gesessen ist. 

Der Samsung Bot Handy6 soll Objekte unterschiedlicher Größe, Form, Gewicht und Material erkennen und so die richtige Kraft anwenden, ohne etwas zu zerstören. Er kann so unter anderem als Haushaltshelfer dienen, etwa beim Aufräumen, Tischdecken oder dem Beladen der Spülmaschine. Oder man kann sich ein Glas Wein kredenzen lassen. 

Darüber hinaus arbeitet Samsung an Robotern, die Benutzern speziell beim Einkaufen helfen, sowie einem robotergestützten Exoskelett für beeinträchtigte Menschen. Die meisten der Projekte befinden sich noch in der Entwicklungsphase, ob und wann sie auf den Markt kommen, ist derzeit noch unklar.

Kohler bietet Super-Bad 

Screenshot Kohler 1

US-Hersteller Kohler hat ein Bad für besondere Ansprüche in petto, wie engadget berichtet. Das Modell Stillness (Stille) soll von dem japanischen „Waldbaden“ inspiriert sein. Die Highlights: Das Wasser fließt von unten rein und an den Seitenrändern ab, man kann dampfende Düfte aktivieren – und die Wanne kann sogar in verschiedenen Tönen leuchten. Weniger entspannend ist natürlich der Preis: Dieser liegt je nach Ausstattung zwischen 6.200 und 16.000 US-Dollar.

Im letzten Teil unserer Serie „Kuriose Produkte im E-Commerce“ haben wir nützliche Gadgets in der Coronakrise vorgestellt.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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