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Der frühe Vogel

Googles Werbeeinnahmen könnten dieses Jahr erstmals sinken

Veröffentlicht: 23.06.2020 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 23.06.2020
Smartphone Welcome to Google Ads

Aufgrund der Coronakrise könnten Googles Werbeeinnahmen in diesem Jahr stark zurückgehen, zeigt eine aktuelle Prognose des Marktforschungsunternehmen eMarketer laut CNBC. Anders als bei der Konkurrenz: So würden bei Facebook und Amazon die Einnahmen aus dem Werbegeschäft steigen – wenn auch langsamer, als im Vorjahr.

Die Analyse rechnet mit einem Rückgang der Einkünfte um 5,3 Prozent: Dieses Jahr könnte Google rund 39,58 Milliarden US-Dollar durch Werbung einnehmen, 2019 waren es noch 41,80 Milliarden US-Dollar. Allerdings würde sich das Anzeigengeschäft in den kommenden Jahren wieder erholen, heißt es weiter: Im Jahr 2021 könnte wieder ein Plus von 20 Prozent und 2022 ca. 11,8 Prozent mehr Wachstum in diesem Bereich verzeichnet werden. 

Insgesamt erreicht Google Ads auch in diesem Jahr noch mehr Einnahmen als 2018, in dem hier 36,48 Milliarden Dollar erwirtschaftet wurden. Ähnliche Berechnungen dieser Art wurden bereits im April dieses Jahres bekannt, damals wurden aber noch deutlich drastischere Verluste angenommen.

Lieferando-Konkurrenz: Finnischer Essenslieferdienst könnte nach Deutschland kommen

Die Essenslieferdienst-Branche wird hierzulande von Lieferando dominiert – spätestens, seitdem die deutschen Ableger von Delivery Hero vom deutschen Lieferando-Mutterkonzern Takeaway übernommen wurden. Doch nun könnte sich ein neuer Konkurrent in den deutschen Markt wagen, meldet Gründerszene: Das finnische StartUp Wolt, das aktuell in 22 Ländern, insbesondere in Nord- und Osteuropa ausliefert, habe derzeit mehrere Stellengesuche für Support-Mitarbeiter in Berlin aufgegeben, die ein entsprechenes Netzwerk aus Restaurants, Kunden und Kurierfahrern aufbauen würden. Auch auf Facebook habe Wolt nach Jobs gesucht – mit den Worten: „Wir starten einen neuen Lieferdienst in Berlin und wir brauchen ein Team, das uns dabei hilft“.

Corona-Warn-App wird offenbar mehr von Iphone-Usern verwendet 

Etwa die Hälfte aller Downloads der Corona-Warn-App würde von Iphones getätigt. Doch die Apple-Geräte sind mit einem geschätzten Marktanteil von 25 Prozent in Deutschland deutlich weniger verbreitet, als Android-Smartphones mit einem Anteil von ca. 75 Prozent. Bei diesem Download-Verhältnis scheinen Iphone-Nutzer bei der Nutzung der Warn-Anwendung überrepräsentiert zu sein, schlussfolgert das ZDF nach Angaben von Heise. Die Ursache dafür bleibe offen. Insgesamt wurde die App aktuell 11,8 Millionen mal heruntergeladen. Eine Infektion habe per App aber bisher noch niemand gemeldet.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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