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Kurzmeldung

Studie: Drei Viertel der deutschen Shopper meiden Black Friday

Veröffentlicht: 19.11.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 19.11.2019
Black Friday durchgestrichen

Der Black Friday wurde eigentlich als Shopping-Event geschaffen, um zu vorweihnachtlichen Käufen zu verlocken. Nachdem gerade erst die Einzelhändler in einer Studie wenig Liebe für den Einkaufstag gezeigt haben, offenbart eine andere Erhebung auch wenig Interesse bei den Endkunden: Die große Mehrheit will an dem Tag gar nichts kaufen – weder im stationären noch im Online-Handel. Demnach haben 77 Prozent der befragten Deutschen nicht vor, am Black Friday zu shoppen, heißt es in der Forsa-Studie. In der Vorgänger-Studie von 2015 war die Zahl aber sogar noch höher und lag bei 82 Prozent.

Nur vier Prozent wollen den Black Friday nutzen

Nach den möglichen Gründen für die Verweigerung wurde nicht gefragt. Ein Grund könnte aber eine gewisse Reizüberflutung an derartigen Shopping-Events sein. Gerade mal vier Prozent der Deutschen wollen den 29. November sicher zum Shoppen nutzen, 18 Prozent sind noch unentschlossen.

Wenn die Leute am Black Friday einkaufen, dann am liebsten Unterhaltungselektronik und Mode – das sind die beliebtesten Shopping-Kategorien. Dafür wollen die Black-Friday-Shopper auch mehr Geld ausgeben als noch vor vier Jahren: Ein Viertel will mehr als 150 Euro investieren, 2015 wollten das nur zwölf Prozent. Doch ob sie wirklich etwas kaufen und welches Produkt genau, wollen 79 Prozent der potenziellen Käufer erst direkt am Black Friday spontan entscheiden. Online-Händler können aber mit kreativer Werbung versuchen, diese Unentschlossenen zu überzeugen, müssen dabei aber vor allem auf die Markenrechte beim Black Friday achten.

Für die Umfrage hat Forsa im Auftrag von Sparwelt.de am 30. September und 1. Oktober 2019 insgesamt 1.007 Menschen ab 14 Jahre befragt.  

So wollen die Deutschen am Black Friday shoppen

obs/Sparwelt.de

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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