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Gastartikel

Instagram Shopping: 5 Tipps für Händler

Veröffentlicht: 01.10.2020 | Geschrieben von: Gastautor | Letzte Aktualisierung: 01.10.2020
Instagram

Händler suchen stets neue Möglichkeiten, Produkte zu verkaufen. Plakat- und Postwerbung sowie Online-Marketing zählen zu den vielen Optionen. Insbesondere Instagram bietet sich zur Steigerung der Verkäufe an. Die Plattform überzeugt durch die höchste Interaktionsrate aller sozialen Netzwerke. 

Das bedeutet, dass mehr Nutzer auf die Beiträge reagieren.

Somit erhalten Händler mehr Interaktionen. Dazu zählen:

  • Link-Klicks, 
  • “Gefällt mir”-Angaben, 
  • Kommentare,
  • Direktnachrichten,
  • Verkäufe,
  • u.v.m

Eine entscheidende Funktion ist Instagram Shopping. Wenn sich Abonnenten einen Beitrag anschauen, zeigt Instagram eine Produktmarkierung an. Die Produktmarkierung beinhaltet den Namen, die Verfügbarkeit und den Preis des Produkts.

Die Nutzer landen mit einem Klick auf der Produktseite des Online Shops.

Um die Shopping Funktion erfolgreich einzusetzen, muss das Unternehmen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Der Firmensitz liegt in Deutschland oder ausgewählten Ländern.
  2. Das Geschäft verkauft physische Produkte. Software und Lizenzen dürfen nicht mit Instagram Shopping verkauft werden.
  3. Neun Produktmarkierungen sind Voraussetzung, damit die Funktion Abonnenten angezeigt wird.

Geschäftskonto einrichten

Online-Händler sind auf ein Instagram-Geschäftskonto angewiesen, um Instagram Shopping nutzen zu können. Damit können die Unternehmer Kontaktdaten, die Webseite und die postalische Adresse hinterlegen.

Verantwortliche können zudem Statistiken zu den Abonnenten einsehen, u.a. ist es möglich:

  • den Standort,
  • aktive Zeiten,
  • das Geschlecht
  • und die gewonnenen / verlorenen Follower einzusehen.

Die Statistiken helfen Händlern, ihre Inhalte zu überprüfen und zu optimieren. Sie können die Reichweite der Beiträge einsehen. Weiterhin können Verantwortliche die Interaktionen überprüfen und Rückschlüsse über passende Inhalte ziehen.

Wenn Produktbilder wenige „Gefällt mir”-Angaben aufweisen, lohnt es sich, andere Strategien zu verfolgen. Dann geben Händler ihren Abonnenten beispielsweise Tipps aus ihrem Themengebiet: Verkauft ein Händler Nahrungsergänzungsmittel, lohnen sich Fitness- oder Ernährungstipps.

Tipp 1: Instagram Shopping einrichten

Instagram Shopping funktioniert. Die Voraussetzung ist, dass Unternehmer das Instagram-Profil mit Facebook verbinden. Dazu ist es notwendig, eine Facebook-Seite anzulegen. 

Online-Händler müssen im Business-Manager einen Produktkatalog hinterlegen. Dieser Katalog umfasst alle Produkte, die auf Instagram beworben werden sollen. Nachdem der Marketing-Verantwortliche die Funktion aktiviert hat, kann Instagram Shopping verwendet werden.

Tipp 2: Übertreiben Sie es nicht

Instagram Shopping setzt auf Shopping-Markierungen in Beiträgen. Wenn Marketing-Verantwortliche zu viele Markierungen einsetzen, wirkt das Instagram-Profil wie eine Werbebroschüre.

Unternehmen müssen diesen Eindruck vermeiden. Der Nutzen für die Follower steht im Vordergrund. Es ist zu empfehlen, nicht mehr als 20 Prozent aller Beiträge mit Shopping-Markierungen auszustatten. Das ist ein Richtwert.

Tipp 3: Auf die richtigen Abstände achten

Marketing-Verantwortliche vergessen zu bedenken, dass die meisten Nutzer Beiträge auf dem Smartphone sehen. Sie müssen auf die Abstände zwischen den Markierungen achten.

Falls die Markierungen überlappen, führt dies zu weniger Verkäufen. Instagram zeigt die Preise, den Namen und die Verfügbarkeit dann nicht korrekt an. Nutzer wenden sich folglich von den Produkten ab.

Tipp 4: Emotionen kreieren

Geschichten begeistern Menschen seit Tausenden von Jahren. Die meisten Online-Händler ignorieren dies bei der Entwicklung der Inhalte. Sie veröffentlichen reine Produktbilder, welche den Followern keinen Mehrwert bieten.

Das ist nicht der Sinn von Instagram. Verkäufer müssen hier ihre Follower emotional ansprechen, um eine Bindung aufzubauen. Wenn dies gelingt, sind viele Verkäufe die Folge. 

Unternehmer müssen eine Geschichte um das Produkt kreieren. Diese beinhaltet Erlebnisse, die dem Produkt eine Einzigartigkeit verleihen. Das Produkt kann beispielsweise:

  • einen besonderen Moment schaffen,
  • das Leben vereinfachen,
  • den Mitmenschen eine Freude bereiten
  • oder auf die Motivation des Gründers hinweisen.

Tipp 5: Testen, testen, testen

Wenige Produkte schaffen es, ein Kassenschlager zu werden. Händler müssen  verschiedene Produktarten testen. So finden sie heraus, welche Produkte häufiger geklickt werden. Schließlich steigert dies ihre Verkäufe.

Überprüfen Sie die Shopping-Beiträge auf:

  • “Gefällt mir”-Angaben,
  • Kommentare,
  • Link-Klicks.

Somit verschaffen sich Verantwortliche einen ersten Überblick, welche Beiträge beliebt sind. Das hilft bei der Auswahl der passenden Produkte.

Verkauft ein Shop beispielsweise Handtaschen, Parfüms und Sonnenbrillen, sollten Verantwortliche die in den Beiträgen beworbenen Produkte abwechseln. Bekommen Handtaschen mehr Likes und Link-Klicks als Sonnenbrillen und Parfüms, veröffentlichen Unternehmer verstärkt Instagram-Shopping-Posts mit Handtaschen.

Instagram Shopping: Kurz und knapp

Die Shopping-Funktion bietet Händlern eine kostenlose Alternative, neue Kunden zu gewinnen. Die Planung und Umsetzung ist ausschlaggebend. Händler müssen sich an den Kunden orientieren und auf deren Wünsche eingehen.

Instagram bietet für Händler dabei mehr Möglichkeiten als andere Social-Media-Plattformen. Hier ist es möglich, Marketingbeiträge organisch im normalen Feed zu veröffentlichen. 

Shopping-Beiträge sind sinnvoll, wenn diese den Kunden Mehrwert bieten. Das kann durch ein spannendes Produkt oder einen interessanten Tipp geschehen.

Niklas Hartmann Autorenbild

Über den Autor

Niklas Hartmann ist Geschäftsführer von ReachOn. Seine Agentur betreut Kunden rund um Social Media und Influencer Marketing. Der Social Media Experte ist für die Entwicklung, Planung und Realisierung der Marketingkampagnen zuständig.

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