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eBay gibt Tipps zu neuen Foto-Richtlinien

Veröffentlicht: 29.08.2013 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 29.08.2013 | Gelesen: 10232 mal

Für eBay-Händler gelten ab Herbst 2013 neue Richtlinien im Bereich der Artikel-Fotos. EBay reagiert mit diesen Änderungen auf die hohen Erwartungen und umfangreichen Ansprüche seiner Kunden. Mit einer umfangreichen Informationsübersicht erläutert das Unternehmen nun die neuen Qualitätsstandards der Auktions-Plattform und bittet seine Händler, diesen in Zukunft nachzukommen.

Produktfotografie bei eBay

Produkt-Fotos verraten nicht nur viel über die entsprechenden Waren, die verkauft werden sollen, sondern auch über den Verkäufer selbst. Gerade im Online-Handel gilt es daher, gewisse Tipps und Tricks für perfekte Artikel-Bilder zu beachten. Auch die neuen Richtlinien bei eBay umfassen viele Gesichtspunkte, die Kunden als ansprechend empfinden.

Grundlegende Aspekte der Artikel-Fotos

Damit ein Artikel ab Herbst 2013 überhaupt bei eBay angeboten werden kann, muss er mit mindestens einem Foto versehen sein. Das heißt, dass Waren ohne entsprechende Bilder künftig unzulässig sind. Des Weiteren dürfen Katalog- bzw. Standard-Bilder nur noch für neue, also ungebrauchte und gegebenenfalls ungeöffnete Produkte verwendet werden. Beim Einstellen der Fotos muss gemäß der Richtlinien darauf geachtet werden, dass weder Rahmen noch Texte noch jedwede grafischen Elemente die Bilder „zieren“.

Richtlinien rund um Größen

Die Größe des Artikels sollte stets so gewählt werden, dass das Produkt den gesamten zur Verfügung stehenden Raum des Bildes einnimmt. Produkte, die am Rand positioniert sind oder nur einen minimalen Teil der Fotos einnehmen, sind unschön und werden von Kunden tendenziell negativ bewertet. Im Zuge der neuen Richtlinien wird den Abbildungen künftig auch ein Mindestmaß auferlegt: Mit nicht weniger als 500 Pixeln auf der längsten Seite müssen die Fotos aufwarten. Darüber hinaus können sich die Kunden die Größe des Artikels besser vorstellen, wenn sie einen entsprechenden Vergleichswert haben. So können beispielsweise angelegte Lineale oder Geldmünzen ein nützlicher Hinweis sein.

Hintergrund, Licht und Qualität der Fotos

Um die Waren selbst in den Mittelpunkt zu stellen ist es wichtig, nicht durch störende Hintergründe von ihnen abzulenken. Daher empfiehlt eBay seinen Händlern einfarbige (weiße oder neutrale) und ungemusterte Backgrounds. Außerdem sollte die Qualität der Produkte nicht nur Spiegelungen, Schatten oder Blendeffekte gemindert werden. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt eBay in den Richtlinien ein Stativ zu verwenden: Nur so können störende Unschärfen vermieden werden.

Farben und Details

Die eBay-Richtlinien geben auch Auskunft über die nötigen Details der Fotos: Zum einen verweist das Portal darauf, dass Händler bei der Produkt-Fotografie auf die Kamera-Einstellungen bezüglich des Weißabgleichs achten sollten. Dies verhindert, dass die Bilder Farbstiche aufweisen. Zum anderen legt das Unternehmen großen Wert auf Kundenzufriedenheit. Und diese kann – in Bezug auf die Darstellung der angebotenen Waren – häufig mit einer umfassenden bildlichen Darbietung der Artikel erreicht werden. Anders ausgedrückt: Um Kunden einen guten Service zu leisten, sollten Händler auf Detail-Fotos, Nahaufnahmen und Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln nicht verzichten.

Fazit der neuen Richtlinien für Fotos

EBay hebt die positiven Seiten der hohen Standards hervor und versucht, diese auch zweifelnden Händlern schmackhaft zu machen. Daher weist die Plattform darauf hin, dass qualitativ hochwertige Fotos die Kunden besser überzeugen und die Kaufentscheidungen in umfangreichen Maße beeinflussen können. Wer sich den originalen eBay-Foto Guide anschauen möchte, kann dies hier tun.

Kommentare  

#4 Jan Schmidt 19.05.2016, 11:47 Uhr
@Max

Ja wir hätten auch dieses Problem gehabt, und hat es auch fast eine Woche gekostet, da ich noch kleiner Händer bin ... Lessson lerned für Zukunft, ich habe auch zusätzliche Bilder im Html Code hinzugefügt mit www.eselt.de für den Fall Ebay verlangt in den Zukunft wieder so was oder z.B. weißes Hintergrund. Punkt zwei: Ich werde Zukünftig in WaWi investieren, die meine Artikel automatisch aktualisieren kann falls notwendig.
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#3 Onlinehändler-News 30.10.2013, 14:46 Uhr
Vielen Dank für Ihren Hinweis,

zur Zeit der Berichterstattu ng lagen diese Informationen noch nicht vor. Wir haben aber nachfolgend immer wieder aktuelle Meldung dazu veröffentlicht, zum Beispiel hier: http://www.onlinehaendler-news.de/interviews/1485-exklusiv-ebay-klaert-probleme-zu-neuen-foto-richtlinien.html
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#2 kidkongo 30.10.2013, 10:21 Uhr
Hallo,

leider hat die Autorin hier nicht erwähnt, dass die Umstellung mit den Fotos bei Ebay in 2 Phasen vonstatten geht. So wird u.a. die Anforderung, dass die Bilder mindestens 500 pixel auf der längsten Seite haben müssen, erst im Frühjahr 2014 umgesetzt. Diese Information ist sicher für viele Händler wichtig - es wäre wünschenswert, wenn hier nochmal eine Info erfolgt, wann welche Änderungen bei den Bilderstandards bei Ebay realisiert werden.

Übrigens kann man die Bilder auch erstmal mit einer Bildbearbeitung "hochrechnen" und muss nicht unbedingt gleich neue Bilder einstellen.
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#1 Max Steinberg 04.09.2013, 15:35 Uhr
Guten Tag, das Ganze ist in meinen Augen eine einzige Schikane von EBAY mit der ich als Händler immer weiter bevormundet werde! Ich habe 2200 Artikel mit Fotos auf EBAY wovon über 900 beanstandet werden. Darunter eine Vielzahl von Bildern, die ich mit Hilfe von EBAY optimiert habe, sprich zurechtgeschnit ten, sodass sie optimal und ausschließlich den Artikel zeigen! D.h. wenn ich die Originalbilder stattdessen neu einstelle, entsprechen die zwar den neuen Bestimmungen, dafür habe ich wesentlich schlechtere Abbildungen meiner Angebote. Das Ganze ist doch schizophren. Allein um aber dieses zu bewerkstellinge n würde ich mehrere Wochen benötigen ohne deshalb anschließend einen einzigen Artikel mehr zu verkaufen! Ganz zu schweigen von den neu zu erstellenen Fotos, da ich von vielen Produktfotos nur die "optimierten" gespreichert habe! Für neue einzustellenden Angebote ist das Ganze ok, aber man soll doch bitte die länger laufenden Shopangebote völlig aus dieser Diskussion heraushalten.
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