Der frühe Vogel

Omikron führt zu Personalausfällen in vielen Unternehmen

Veröffentlicht: 07.02.2022 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 07.02.2022
Leeres Büro

Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht täglich neue Höchststände. Infolgedessen fallen bundesweit Arbeitnehmer aus. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer befragte jetzt 370 Unternehmen verschiedener Branchen zur aktuellen Situation. Dabei gab jedes vierte Unternehmen an, unter „erheblichen“ Personalausfällen zu leiden, berichtet die Tagesschau unter Berufung auf das RND. Für vier Prozent der befragten Unternehmen gefährden aktuelle Ausfälle sogar die Weiterarbeit. Die Personalausfälle betreffen dabei natürlich nicht nur die Betriebe selbst, sondern auch deren Zulieferer. Die Folge sind verspätete Lieferungen und folglich Rohstoffmangel.

Am schlimmsten sind derzeit die Ausfälle im Gesundheitswesen sowie der Transport- und Logistik-Branche zu spüren. So sind bei 16 Prozent der befragten Unternehmen aus dem Gesundheitswesen derzeit „kritische“ Personalausfälle zu verzeichnen. Bei den Unternehmen aus Transport und Logistik betrachten acht respektive zwölf Prozent der Unternehmen die aktuelle Personalsituation als „kritisch“. Verhältnismäßig weniger betroffen von den Ausfällen sind dagegen der Einzel- sowie Großhandel.

Tchibo setzt auf nachhaltige Mode

Mit dem Damenmodelabel Nah/Studio möchte Tchibo jetzt Bekleidung mit gutem Gewissen vertreiben. Die Kollektion wird zunächst über den Online-Shop von Tchibo vertrieben und versteht sich selbst als „kleiner Satellit im Tchibo-Kosmos mit großen Ambitionen“, so FashionUnited. Die Stücke der Kollektion kosten zwischen 24,99 Euro für T-Shirts bis zu 219 Euro für einen Mantel.

Im Fokus stehen dabei vor allem faire und ökologisch angebaute Materialien. So wird beispielsweise sogenannte Baumwolle in Conversion verwendet, das ist Baumwolle, die zwar bereits nach ökologischen Anforderungen angebaut wird, deren Umstellung aber noch nicht abgeschlossen ist. Nah/Studio möchte diese nun dennoch sinnvoll verwerten. Bei anderen Fasern wird ebenso auf internationale Zertifikate geachtet. Erdölbasierte synthetische Fasern dagegen werden vermieden. 

Klimaversprechen großer Unternehmen sind oft irreführend

Wie Forscher des New Climate Institute nun feststellten, sind die Klimaversprechen einiger großer Unternehmen oft nicht mehr als heiße Luft. Für die Analyse zogen sich die Experten die Behauptungen von 25 der größten Unternehmen weltweit heran. Wie Heise berichtet, können die untersuchten Unternehmen ihre CO2-Emissionen oft im Durchschnitt nur um 40 Prozent reduzieren. In offiziellen Statements ist dabei aber oft von „Netto-Null“ oder „klimaneutral“ die Rede, was Verbrauchern eine Reduktion um 100 Prozent suggeriert. Die meisten Unternehmen setzen dabei vor allem alles auf eine Karte: Wälder als Kohlenstoffspeicher. Doch kann dieses Vorhaben durch einen Waldbrand schnell beendet sein.

Der Logistikkonzern Maersk bekam als einziges der untersuchten Unternehmen die Beurteilung „angemessene Integrität“. Mit Apple, Sony und Vodafone schafften es immerhin drei weitere auf „mäßige Integrität“. Weniger gut sah es bei gleich zehn Unternehmen aus, welche lediglich mit der Wertung „gering“ abschnitten. Die betroffenen Firmen sind Amazon, Deutsche Telekom, Enel, GlaxoSmithKline, Google, Hitachi, Ikea, Vale, Volkswagen und Walmart. Die verbleibenden zwölf Unternehmen bekamen sogar nur „sehr geringe Integrität“ attestiert. Diese seien Accenture, BMW Group, Carrefour, CVS Health, Deutsche Post DHL, E.ON SE, JBS, Nestlé, Novartis, Saint-Gobain und Unilever.

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Über die Autorin

Ricarda Eichler
Ricarda Eichler Expertin für: Nachhaltigkeit

Ricarda ist im Juli 2021 als Redakteurin zum OHN-Team gestoßen. Zuvor war sie im Bereich Marketing und Promotion für den Einzelhandel tätig. Das Schreiben hat sie schon immer fasziniert und so fand sie über Film- und Serienrezensionen schließlich den Einstieg in die Redaktionswelt.

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