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In der Höhle der Löwen geht es wieder um große Investments. Wir stellen die StartUps der 7. Folge vor.
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Die Höhle der Löwen, Folge 7: Außergewöhnliche Pommes, Kaiserschlüpfer und sichere Kinder-Kommunikation
| Kategorie: Start-Ups

Westwing steht kurz vor seinem Börsengang: Am 11. Oktober will das Unternehmen seine Aktien platzieren. Als Ausgabepreis peilt der Möbel-Händler 23 bis 29 Euro an – und hofft damit auf 147 Millionen Euro.

Frau auf einem Sofa
© Leszek Glasner – Shutterstock.com

Der Online-Möbelhändler Westwing strebt mit seinem Börsengang Einnahmen von bis zu 147 Millionen Euro an. Wie Gründerszene berichtet, legte das Unternehmen aus dem Hause Rocket Internet die Preisspanne für die Aktie, die am 11. Oktober im Prime Standard erstmals ausgegeben werden soll, auf 23 bis 29 Euro fest. Bis zu 5,06 Millionen neue Aktien können von Freitag bis zum 10. Oktober gezeichnet werden, 660.000 davon dienen als Platzierungsreserve.

Den Erlös aus dem Börsengang will Westwing dazu nutzen, um die Expansion im Ausland voranzutreiben und Schulden zu tilgen. Bei dem Börsengang sollen die Altaktionäre, zu denen unter anderem auch Rocket Internet mit seiner 30-prozentigen Beteiligung gehört, keine Aktien abgeben. Nach dem Börsengang am 11. Oktober sollen bis zu 25 Prozent der Aktien im Streubesitz sein.

Zweiter Versuch für Westwing

Westwing hatte vor zwei Jahren bereits einmal einen Börsengang geplant, hatte dieses Vorhaben aber abgebrochen und bis auf Weiteres verschoben. Nun erfolgt also der zweite Anlauf an die Börse. Das Unternehmen ist seit dem vergangenen Jahr zumindest operativ profitabel, im ersten Halbjahr dieses Jahres stieg der Umsatz um 22 Prozent auf 120 Millionen Euro. Bis Jahresende hofft Westwing auf einen Umsatz von 253 bis 264 Millionen Euro.

Erst im August wurde bekannt, dass der Möbel-Händler alle seine außereuropäischen Geschäfte verkaufen wolle (wir berichteten). Damit stand der Rückzug aus Brasilien, Russland und Kasachstan an. „Das Interesse ist groß. Es werden bereits Gespräche geführt“, erklärte Westwing-Mitgründer und Firmenchef Stefan Smalla damals. Westwing ist in elf europäischen Ländern vertreten und will sich auf diesen Markt konzentrieren. In Europa sieht Westwing die größten Möglichkeiten zur Weiterentwicklung seines Geschäfts, da durch Synergien eines starken Lieferanten-Netzes und den sieben Logistikzentren der Handel besonders stark vorangetrieben wird.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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