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HelloFresh konnte bei seinem zweiten Anlauf an die Börse einen Erfolg verzeichnen: Das Unternehmen sammelte rund 318 Millionen Euro ein.
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Erfolgreicher Börsengang für HelloFresh
| Kategorie: Samwer-watch

Rocket Internet hat die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate von 2017 veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass die StartUp-Schmiede insgesamt auf einem guten Weg zu sein scheint, denn die Verluste konnten bei fast allen Beteiligungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringert werden.

Fliegende Rakete als Comic

© Sira Anamwong - Shutterstock.com

„Rocket Internets ‚Selected Companies‘ (‚Ausgewählte Unternehmen‘) machen weitere bedeutende Schritte in Richtung Profitabilität.“ – Mit diesen Worten beginnt die Pressemitteilung, die die Berliner StartUp-Schmiede im Zuge der aktuellen Geschäftszahlen veröffentlicht hat. Und tatsächlich zeigt sich unter anderem, dass die Ebitda-Marge insgesamt von -19 Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 auf nun -12 Prozent verbessert werden konnte.

HelloFresh: Rockets zweiterfolgreichster Börsenstart

Doch trotz dieses Quasi-Erfolges muss, wie auch bei Gründerszene zu lesen ist, gleichzeitig festgehalten werden, dass Rocket Internet die eigentlichen Ziele verfehlt hat. Die bestanden etwa darin, bis zum Ende des laufenden Jahres bei drei „Selected Companies“ das magische Wort „Profitabilität“ verkünden zu können. Aber genau das hat der Inkubator aus den verschiedensten Gründen nicht geschafft.

Bei HelloFresh zum Beispiel, dem Dauerbrenner in Sachen Hoffnungsträger, stand der Börsengang Anfang November eindeutig im Vordergrund. Rocket spricht hier sogar vom zweiterfolgreichsten IPO nach Delivery Hero im Juni 2017. Um den Kochboxen-Anbieter jedoch erfolgreich an der Börse zu etablieren, waren dementsprechend Investitionen wichtiger als mögliche Gewinne. Der Umsatz von HelloFresh nach den ersten neun Monaten von 2017 lag letztendlich bei 652 Millionen Euro – der Verlust bei 64 Millionen Euro.

Verbesserte Ebitda-Margen bei GFG & Home24

Besser sah es dagegen bei der Global Fashion Group aus, denn der Umsatz der Unternehmensgruppe stieg um rund 27 Prozent auf 767 Millionen Euro. Die Ebitda-Marge konnte dabei von -17 Prozent auf -10 Prozent verbessert werden. Und auch für Home24 lief es weitaus besser als im letzten Jahr: Der Umsatz ging um knapp zehn Prozent auf 195 Millionen Euro nach oben und die Ebitda-Marge reduzierte sich von -19,5 auf -9,3 Prozent.

„Im Jahr 2017 sind zwei der ‚Selected Companies‘ erfolgreich an der Börse gestartet“, resümiert Rocket-Internet-Geschäftsführer Oliver Samwer. „Wir sind stolz auf Delivery Heros und HelloFreshs Leistungen und wollen den Teams für ihre Erfolge gratulieren.“ Samwer zufolge will Rocket Internet auch in Zukunft in aussichtsreiche Geschäftsmodelle investieren – ähnlich, wie es bereits beim Food-Sektor in den Jahren 2014 und 2015 der Fall war.

Geschrieben von Christian Laude
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