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Digital Tech Newsflash

Coronavirus: Fake News fluten das Netz, Facebook geht rigoros dagegen vor

Veröffentlicht: 03.02.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 25.03.2020
Mann mit Mundschutz

Das Coronavirus sorgt im Netz offenbar für die massive Verbreitung von Falschinformationen. Die World Health Organisation (WHO) hat nun eine Social-Media-Kampagne gestartet, um gegen derartige Falschmeldungen vorzugehen, so Heise. Im Netz kursieren teilweise kuriose „Informationen" und Tipps zum Virus und zum Umgang damit. So beantwortet die WHO zum Beispiel die Frage, ob das Gurgeln mit Mundwasser gegen das Coronavirus helfen könnte mit: „Nein."

Gleiches gilt für das Essen von Knoblauch, das Benutzen von Nasenspülungen oder das Auftragen von Sesamöl, das das Virus nicht abtötet. Dass sich die WHO überhaupt dazu gezwungen sieht, derartigen Nonsens aus der Welt schaffen zu müssen, zeigt, in welchem Umfang Mythen und Falschinformationen im Netz kursieren. Auf ihrer Webseite hat die Organisation die aktuellsten Informationen zum Coronavirus zusammengefasst.

Facebook gegen Fake News

Auch Facebook geht strikt gegen Fake News bzgl. des Viruses vor. Der Konzern hat klargestellt, dass falsche Behauptungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus gelöscht werden, wenn die Falschinformation für Menschen potenziell gefährlich sein könnte. Dies beinhalte auch Falschinformationen über angebliche Heilungsmittel oder Vorsorgemethoden. Sowohl Facebook als auch Instagram werden entsprechend kontrolliert. Passende Hashtags werden auf Instagram etwa blockiert.

Facebook lässt Beiträge von Gesundheitsspezialisten prüfen und markiert sie im Zweifel als Falschinformationen, so The Verge. Facebook löscht nicht nur gefährliche Informationen, sondern limitiert auch die weitere Verbreitung von als falsch deklariertem Content. Das zeigt das Ausmaß des Problems, denn normalerweise zeigt sich Facebook in dieser Hinsicht eher zurückhaltend.

China kontrolliert die Bevölkerung mit Drohnen

In China setzt die Regierung indes alles daran, die Kontrolle über das Virus zu erlangen und die weitere Ausbreitung einzudämmen. So berichtet die Global Times, dass die Polizei Drohnen einsetzt, um Menschen, die keinen Mundschutz tragen, zu verfolgen. Über Lautsprecherdurchsagen werden die Menschen aufgefordert, eine Maske aufzusetzen oder nach Hause zu gehen. Auf Twitter hat das Portal ein Video mit den Durchsagen veröffentlicht.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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