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Suchmaschinenwerbung

Google testet neue Anzeigenformate in der Bildersuche

Veröffentlicht: 06.03.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 06.03.2019
Browser-Ausschnitt Google Ads

Bilder sprechen Kunden beim Shoppen besonders an. Das macht sich Google zunutze und integriert in seine Bildersuche nun auch Bildanzeigen. Werbetreibende können ihre Kunden somit dort abholen, wo diese auf der Suche nach visueller Inspiration sind, heißt es auf dem Google Unternehmensblog.

Mehrere Produkte über Google-Bildersuche vermarkten

Neu sind die sogenannten „shoppable ads“. Sie erscheinen direkt in der normalen Bildersuche. Diese Werbebilder sind mit einem Preisschild markiert. Sucht ein Nutzer beispielsweise nach Ideen für die Gestaltung seines Arbeitszimmers, kann er mit der Maus über ein solches Bild fahren und erhält dann Informationen zum Preis, zur Marke etc. zu Artikeln auf dem Bild. Auf einem solchen Bild können also auch mehrere Artikel angeklickt und somit auch beworben werden – beispielsweise ein Tisch, eine Lampe oder auch der Vorhang für das neue Arbeitszimmer.

Shoppable Ads noch in der Testphase

Das neue Werbeformat wird derzeit noch mit wenig Traffic bzw. erstmal mit ausgewählten Händlern getestet. Ausgelöst werden die Anzeigen zunächst bei generischen Anfragen wie „Home Office Ideen“, „Duschfliesen-Designs“ oder „abstrakte Kunst“, schreibt Google im Blog. Weitere Kategorien und Händler sollen in den nächsten Monaten aufgenommen werden.

Google macht auch auf die Möglichkeit aufmerksam, sogenannte Showcase-Shopping-Ads zu schalten. Dieses Format gibt es bereits seit 2017 und laut Google machen davon derzeit auch Tausende Händler in 17 Ländern Gebrauch. Nachdem Nutzer auf diese Art Werbebild geklickt haben, können Unternehmen in einem separaten Google-Such-Bereich ihre Marke bzw. Produkte oder etwa besondere Saisonartikel präsentieren. Das funktioniert von nun nämlich auch innerhalb der Bildersuche.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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Kommentare  

#2 Redaktion 2019-03-08 16:11
Hallo Frau Kaatz,

vielen Dank für Ihre Rückfrage. Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee, den eigenen Shop auf unterschiedlich en Plattformen zu bewerben, damit Sie besser gefunden werden – insbesondere solchen, die visuelle Inhalte darstellen. In der Google-Bildersu che ist die Anzeigenschaltu ng derzeit noch nicht in Deutschland möglich, das wird zunächst in den USA getestet. Hierzulande lassen sich aktuell Produkte in Google Shopping Ads mit Bild und Preis darstellen. Inwieweit dies für Sie eine wirtschaftliche Lösung sein kann, hängt von dem Budget ab, das Sie für Werbung veranschlagen möchten. Je nach Suchbegriff, den ein Nutzer bei Google eingibt und bei dem Ihre Anzeige erscheinen könnte, zahlen Sie ganz unterschiedlich e Anzeigenpreise. Ein Beispiel: Für den Suchbegriff „selbstgemachte r Schmuck“ zahlen Sie für eine Anzeige im oberen Seitenbereich etwa 30 Cent pro Klick auf die Anzeige. Angenommen, 100 Besucher klicken auf die Anzeige und 2 Besucher kaufen etwas, dann sind das für 100 Besucher x 30 Cent = 30 € Kosten für 2 Verkäufe. Bei einem Warenkorb von durchschnittlic h 50 Euro wären das in diesem Fall 30 Prozent Werbekosten – was sehr viel ist. Bei dem Werbeformat ist zu bedenken, dass die Einrichtung mit höherem Aufwand verbunden ist, insbesondere auch, um die passenden Keywords zu identifizieren, nach denen Nutzer suchen. Da kann es hilfreich sein, sich an einen SEA-Dienstleist er zu wenden. Kostenlose Werbung mit Bildern ist beispielsweise möglich auf Instagram, Pinterest und ein Shop bzw. eine Business-Seite bei Facebook (https://www.facebook.com/business/help/912190892201033). Auch auf diesen Plattformen haben Sie die Möglichkeit, Anzeigenformate zu buchen.
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#1 Inge Kaatz 2019-03-07 10:38
Sehr geehrte Frau Behn,

es ist zwar wahrscheinlich aussichtslos, aber ich frage trotzdem einmal,ob die Suche über meine Bilder für mich rentable wäre. Ich habe nun meinen eigenen online Shop mit handgefertigtem Schmuck. Ich habe 10 Jahre erfolgreich bei dawanda verkauft und dort bei vielen Kunden viel Anerkennung für meine Schmuckstücke bekommen. Durch meinen eigenen Shop werde ich nun kaum gefunden.
Nun würde ich gerne wissen, wenn ich meine Fotos im Internet publik machen könnte, was das mich kosten würde und ob es sinnvoll wäre.
Meine Webseite: [Link von der Redaktion entfernt]

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Inge Kaatz
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