Coronaschutzimpfung

Unternehmen schaffen 2G-Bereiche am Arbeitsplatz

Veröffentlicht: 03.11.2021 | Geschrieben von: Hanna Hillnhütter | Letzte Aktualisierung: 03.11.2021
Verkehrszeichen 2G

Nachdem ein  Aushang mit ungeimpften Mitarbeitern in den letzten Wochen auf Social Media für Aufregung sorgte, überlegen manche Großunternehmen nun, einen extra Bereich in Kantinen für geimpfte und genesene Mitarbeiter einzuführen, wie unter anderem die Tagesschau berichtete.

In der Rheinischen Post berichteten Großunternehmen wie Bayer und Eon, dass sie in Zukunft Kantinenbereiche für geimpfte und genesene Personen anbieten wollen. Hier sollen die Mitarbeiter beim Mittagessen wieder enger zusammen sitzen dürfen, außerdem soll die Maskenpflicht aufgehoben werden. 

Nicht geimpfte haben weiterhin Zugang zur Kantine

Unternehmen wie Bayer betonten, dass die Kantinen nicht vollständig für nicht geimpfte Personen geschlossen werden. Nicht geimpfte Personen, oder solche, die keine Auskunft über ihren Impfstatus geben wollen, müssten aber mit härteren Schutzvorschriften, wie Trennwände beim Essen, Maskenpflicht und Abstandsregeln, leben. Bayer gab an, die Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit den Betriebsräten geplant zu haben.

Außerdem sieht Bayer vor, dass geimpfte Beschäftigte sich zu Arbeitsgruppen zusammen tun können – ohne ungeimpfte Mitarbeiter. In Großraumbüros, Teilbereichen der Produktion oder in Laboren sollen geimpfte und genesene Mitarbeiter dann ohne Maske und Abstand zusammen arbeiten, oder Meetings vor Ort durchführen. 

Forderung nach gesetzlichen Vorgaben

Immer mehr Unternehmen wünschen sich gesetzliche Vorgaben. Eine 3G-Regel am Arbeitsplatz, etwa wie es in Österreich seit kurzem Pflicht ist, wäre eine Lösung. Im Moment würden die fehlenden rechtlichen Vorgaben die Umsetzung noch erschweren, gab unter anderem der Immobilienkonzern Vonovia gegenüber der Rheinischen Post an. Der Energiekonzern RWE, sowie der Triebwerkshersteller MTU und der Haushaltsgeräteproduzent Miele wünschen sich eine bundeseinheitliche Regelung in Bezug auf eine 3G-Regel. Auch der Autozulieferer Continental sprach sich für eine 3G-Regel am Arbeitsplatz aus. Im Moment sind die Regeln deutschlandweit nicht einheitlich. Eine Testpflicht gibt es in den meisten Bundesländern nur in Alten- und Pflegeheimen. 

Über die Autorin

Hanna Hillnhütter
Hanna Hillnhütter Expertin für: Verbraucherschutz- und Strafrecht

Hanna verschlug es 2012 für ihr Jurastudium vom Ruhrgebiet nach Leipzig. Neben dem Studium mit dem Schwerpunkt Strafrecht, spielte auch das Lesen und Schreiben eine große Rolle in ihrem Leben. Nach einem kurzen Ausflug in das Anwaltsleben, freut Hanna sich nun, ihre beiden Leidenschaften als Redakteurin verbinden zu können.

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Kontaktieren Sie Hanna Hillnhütter

Kommentare  

#1 Mattin 2021-11-03 15:03
Hallo, es schon lange nicht mehr um Gesundheit oder besser gesagt es geht garnicht um Gesundheit sondern um Macht und Kontrolle....un d sie unterstützen es noch beim größten Verbrechen die die Menschheit gesehen hat...
Zitieren

Schreiben Sie einen Kommentar

Newsletter
Abonnieren
Bleibe stets informiert mit unserem Newsletter.

Meistgelesene Artikel