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Der frühe Vogel

PayPal ermöglicht Eilüberweisung auf Konten – gegen Gebühr

Veröffentlicht: 22.10.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 22.10.2019

Beim Zahlungsdienstleister PayPal gibt es Neuerungen beim Transfer vom PayPal-Guthaben auf ein Bankkonto: Bisher dauerte dieser Überweisungsvorgang meist mindestens ein oder zwei Werktage. Nun führt das Unternehmen eine Instant-Transfer-Möglichkeit ein. Durch diese Eilüberweisung kann Geld vom PayPal-Konto innerhalb von Minuten auf dem gewünschten Bankkonto landen, meldet Caschys Blog

Grundlage für die schnellen Transfers ist der EU-weite Standard für SEPA-Echtzeitverfahren. Anders als für die normale, mehrtägige Überweisung, welche PayPal kostenlos anbietet, verlangt der Zahlungsanbieter beim Instant-Transfer Gebühren: Ein Prozent des Überweisungsbetrages, mindestens aber 0,25 Euro und höchstens zehn Euro. Diese gelten für Überweisungen in Euro. Die Option werde nach Angaben von PayPal zunächst schrittweise sowohl für Kunden als auch für Händler eingeführt.

Amorelie-Gründerin verlässt StartUp

Die Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer gibt bis zum Jahresende die Leitung des erfolgreichen Sextoy-StartUps ab. 2013 hatte sie dieses mit Sebastian Pollock gegründet, der bereits 2018 nach der Übernahme der Mehrheitsanteile durch ProSiebenSat.1 aus dem Geschäft ausstieg

„Meine Entscheidung, mich zu verändern, ist lange gereift. Ich wollte dann gehen, wenn eigentlich alles in mir sagt: Bleib“, so Cramer laut Gründerszene. Zwei Prozent der Anteile am Unternehmen wolle die Gründerin behalten, auch werde sie in den Beirat einziehen. Den Chefposten übernimmt ab Januar 2020 Claire Midwood, derzeit noch Managing Director bei Apple in Silicon Valley. Das Unternehmen erzielte zuletzt Gewinne von rund zehn Millionen Euro.  

Image-Verlust für „Made in Germany“

Das Label „Made in Germany“/Hergestellt in Deutschland hat nicht mehr dasselbe Ansehen. Dies zeigt eine Studie der Kommunikationsagentur Edelman, schreiben u. a. die Finanznachrichten mit Bezug auf eine Meldung der Welt am Sonntag. Demnach sei das Vertrauen in deutsche Unternehmen innerhalb rund zwölf Monaten um 15 Prozentpunkte auf 44 Prozent abgesunken. 

Seit 20 Jahren hätte es den Studienautoren zufolge bislang einen derartigen Ansehensverlust noch nie gegeben. Grund hierfür seien vor allem der Dieselskandal und Bank-Affären, aber auch die deutsche Unternehmenskultur, der Instransparenz und Korruptionsanfälligkeit nachgesagt werde. Besonders stark habe Deutschland in den USA an Ansehen verloren, doch auch in Großbritannien greife man nur noch nach Made-in-Germany-Produkten, wenn es an Alternativen mangele. Die Auswirkungen würden sich in allen Branchen bemerkbar machen.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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Kommentare  

#2 Arno D. 2019-10-22 09:57
Wie?
Ich dachte 3 %?

Noch besser ist es wenn Kunden aus Fernost via PP mit Kreditkarte bezahlen und dann nach Deutschland geliefert werden soll!!
Da kann man nichts machen laut eBay...

Hat da jemand einen "Workaround"?
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#1 Daniel bohnacker 2019-10-22 08:27
Jetzt ist es dann soweit. Noch einmal ein Prozent Gebühren zu den sonstigen 2% Gebühren vom Umsatz dazu. Somit wird auch der Online Handel für Kunden wieder teurer, da ja alle Kosten kalkuliert werden müssen und auf das Produkt aufgeschlagen werden muss. Am Ende werden die Taschen von solchen großen Plattformen gefüllt, weniger für den Verkäufer.
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