News & FAQ zu Coronahilfen
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Coronahilfen: News & FAQ


Aktuelle Nachrichten & Updates für Onlinehändler


Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um alle Coronahilfen und weitere Themen, die Händler während der Corona-Pandemie besonders beschäftigen. Haben auch Sie Fragen zur Coronahilfe, kontaktieren Sie uns.

In unserem Podcast-Spezial informieren unsere Experten ebenfalls zum Thema Corona und Überbrückungshilfen.

Aktualisiert am 09.12.2021


Inhalt

  • Welche Coronahilfen gibt es?
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  • Was war die „Neustarthilfe Berlin“?
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  • Wer erhält Härtefallhilfe und wie läuft der Antrag ab?
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  • Welche Unternehmen erhalten Überbrückungshilfen und Neustarthilfe?
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  • Wie kann ich Überbrückungshilfen und Neustarthilfe beantragen?
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  • Was sind Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus?
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  • Wann kommt die Überbrückungshilfe IV?
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  • Sind Coronahilfen steuerpflichtig oder steuerbefreit?
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  • Wie erhält man den Eigenkapitalzuschuss?
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  • Darf die Soforthilfe für den Lebensunterhalt genutzt werden?
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  • Dürfen die Überbrückungshilfe und Neustarthilfe für den Lebensunterhalt genutzt werden?
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  • Was ist die Novemberhilfe und wie erhalte ich sie?
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  • Dezemberhilfe: Was sind die Voraussetzungen zum Erhalt des Zuschusses?
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  • Wie lange dauert es, bis die Corona-Zuschüsse bewilligt werden?
  •  
  • Kann Coronahilfe gepfändet werden?
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  • Wo kann ich Coronahilfe beantragen?
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  • Wo finde ich den aktuellen Corona-Beschluss des Bundes?
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  • Wie lange gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz?
  •  
  • Wo gibt es eine Übersicht für die Corona-Verordnung nach Bundesland?
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  • Darf mein Arbeitgeber einen Corona-Test außerhalb der Arbeitszeit verlangen?
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  • Bekommen Unternehmen die Kosten für Coronatests zurückerstattet?
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  • Welche Regeln gelten bei der Kurzarbeit und dem Kurzarbeitergeld?
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  • Welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf die Wirtschaft?
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    Welche Coronahilfen gibt es?


    Die Bundesregierung hat verschiedene Zuschussprogramme zur Unterstützung von Unternehmen ins Leben gerufen, die unter den Folgen der Coronakrise leiden. Bisher gab es folgende Hilfen für die entsprechenden Förderzeiträume:

    März - Juni 2020: Soforthilfe
    Juli - September 2020: Überbrückungshilfe I
    Oktober - Dezember 2020: Überbrückungshilfe II
    November & Dezember 2020: Novemberhilfe und Dezemberhilfe

    Eine ausführliche Übersicht der Zuschussprogramme aus dem Jahr 2020 finden Sie in diesem Artikel: Alle Coronahilfen aus 2020 im Überblick. Das FAQ zu Überbrückungshilfen gibt einen Überblick über die Corona-Zuschüsse sowie weiterführende Informationen zu Antragstellung und weiteren Themen. In der Corona-Spezialausgabe des OHN-Podcasts erläutern unsere Experten ebenfalls die bisherigen Coronahilfen und weitere dazugehörige Themen.

    Januar - Juni 2021: Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe
    Juli - Dezember 2021: Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus
    Januar - März 2022: Überbrückungshilfe IV


    Was war die „Neustarthilfe Berlin“?


    Die Neustarthilfe Berlin war ein Zuschussprogramm des Bundeslandes Berlin. Ab dem 17. Mai konnten in Berlin tätige Solo-Selbstständige die Neustarthilfe Berlin beantragen. Ab dem 25. Mai waren auch Kleinstunternehmen mit maximal 5 Angestellten dort antragsberechtigt. Das Zuschussprogramm endete am 30.09.2021. Anträge stellen konnten Soloselbstständige/ Kleinstunternehmen, die im Hauptberuf eine selbständige Tätigkeit, die im Land Berlin zu versteuern ist, allein, d.h. bis zu 5 angestellten Beschäftigten, ausüben. Förderberechtigte konnten so die bereits erhaltene (Bundes-)Neustarthilfe aufstocken lassen.

    Des Weiteren musste die bisher erhaltene Neustarthilfe weniger als 7.500€ betragen. Kleinstunternehmen konnten bis zu 6.000€ an zusätzlichen Fördermitteln erhalten. Die Höhe der Zuschüsse wurde auf der Basis der bereits ausgezahlten Bundeszuschüsse ermittelt. Ziel des Programmes war es, Berliner Kleinunternehmen beim Start aus dem Lockdown besser zu unterstützen, da diese in Berlin besonders häufig vorkommen.

    Weitere Artikel zum Thema Neustarthilfe Berlin

    Mehr Neustarthilfe für Selbstständige und Unternehmen in Berlin

    Berliner können ab sofort mehr Neustarthilfe und Überbrückungshilfe erhalten


    Wer erhält Härtefallhilfe und wie läuft der Antrag ab?


    Anträge auf Härtefallhilfe können Unternehmen und Selbstständige stellen, die aufgrund der Coronakrise besondere finanzielle Schäden erlitten haben. Auch Vereine und andere Organisationen können Zuwendungen aus dem Härtefallfonds beantragen, sofern sie wirtschaftlich tätig sind. Allgemeine Voraussetzung für die Antragstellung ist, dass keine andere Coronahilfe greift. Die detaillierten Antragsvoraussetzungen werden individuell pro Bundesland festgelegt. Auch über die jeweilige Höhe der Förderung entscheiden die Bundesländer im Einzelfall. Ein Rechtsanspruch auf Zahlung der Härtefallhilfe besteht nicht.

    Mit der Antragstellung muss in der Regel ein prüfender Dritter beauftragt werden, z.B. Steuerberater, Wirtschafts- oder Buchprüfer. Außer in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen erfolgt die Antragstellung in digitaler Form über das Antragsportal des Bundes. Anschließend wird der Antrag von einer Kommission des jeweiligen Bundeslandes geprüft und darüber entschieden. Im letzten Schritt wird ein Bescheid über die Entscheidung erstellt. Wurde der Antrag auf Härtefallhilfe bewilligt, wird der im Bescheid festgelegte Betrag überwiesen. Einen Antrag auf Härtefallhilfe kann man bis mindestens März 2022 beim jeweiligen Bundesland stellen.

    Weitere Artikel zum Thema Härtefallhilfe

    Härtefallhilfe: Neuer Corona-Zuschuss für Unternehmen


    Welche Unternehmen erhalten Überbrückungshilfen und Neustarthilfe?


    Unternehmen und Organisationen aller Branchen und in allen Größen können Überbrückungshilfen beantragen. Solo-Selbstständige, Kleinstunternehmen bis hin zum großen Mittelstandsunternehmen sind grundsätzlich zur Antragstellung berechtigt. Online-Händler sind ebenfalls antragsberechtigt. Für Solo-Selbstständige gibt es mit der Neustarthilfe noch ein zusätzliches Zuschussprogramm, in dem eine Betriebskostenpauschale gewährt wird. Dieses Programm steht allen haupterwerblichen Selbstständigen offen.

    Folgende Überbrückungs- und Neustarthilfen gab es bisher für die jeweiligen Förderzeiträume:

    Juni - September 2020: Überbrückungshilfe I
    Oktober - Dezember 2020: Überbrückungshilfe II
    Januar - Juni 2021: Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe
    Juli - Dezember 2021: Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus
    Januar - März 2022: Überbrückungshilfe IV

    Weitere Artikel zur Überbrückungshilfe I und Überbrückungshilfe II

    Wer bekommt wie, wo und wann die neuen Überbrückungshilfen?

    Hürden für KMU: Nur ein Prozent der Corona-Überbrückungshilfen bislang ausgezahlt

    Überbrückungshilfe gilt in NRW auch für den Lebensunterhalt

    Überbrückungshilfen sind die neuen Zuschüsse für KMU


    Wie kann ich Überbrückungshilfen und Neustarthilfe beantragen?


    Seit Mitte Februar können in Deutschland Anträge für die verschiedenen Überbrückungshilfen gestellt werden. Unternehmen, die aufgrund der Pandemie Umsatzverluste erlitten haben, haben die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent ihrer fixen Betriebskosten erstattet zu bekommen. Der Antrag wird - wie auch bei den vorherigen Hilfen - über das Antragsportal der Bundesregierung gestellt.

    Für die Neustarthilfe für Solo-Selbstständige ist ein Umsatzverlust von mindestens 60 Prozent in einem Referenzzeitraum 2019 Voraussetzung. Anders als bei den Überbrückungshilfen ist kein „prüfender Dritter” für die Antragsstellung nötig.

    Folgende Fristen gelten bzw. galten für die Beantragung:

    Überbrückungshilfe III & Neustarthilfe: 31. Oktober 2021
    Überbrückungshilfe III Plus & Neustarthilfe Plus: 31. Dezember 2021
    Überbrückungshilfe IV: Noch nicht bekannt

    Weitere Artikel zur Beantragung der Überbrückungshilfen und Neustarthilfe:

    Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe: So erhalten Händler Zuschüsse

    Neustarthilfe: Solo-Selbstständige können ab sofort Anträge stellen

    Überbrückungshilfe III: Anträge können ab sofort gestellt werden

    Überbrückungshilfe III soll bis Ende des Jahres verlängert werden

    Jetzt noch mehr Zuschüsse bei der Überbrückungshilfe III

    Selbstständige können ab sofort Neustarthilfe Plus beantragen

    Jetzt können Unternehmen die Überbrückungshilfe III Plus erhalten

    Was sind Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus?


    Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe decken nur den Zeitraum Januar bis Juni 2021 ab. Für die Zeit danach gibt es aber Nachfolgeprogramme. Wer auch im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 Coronahilfen in Anspruch nehmen muss, kann dann die Überbrückungshilfe III Plus und die Neustarthilfe Plus beantragen. Seit dem 17. Juli 2021 besteht die Möglichkeit für Solo-Selbstständige die Neustarthilfe Plus über das Antragsportal der Bundesregierung zu stellen. Für die Überbrückungshilfe III Plus startete die Antragstellung am 23. Juli.

    Grundsätzlich bleibt bei den verlängerten Programmen alles wie gehabt. Die Antragstellung funktioniert auch weiterhin wie bisher. Teilweise gibt es nun aber höhere Förderbeträge und eine Erweiterung Kosten, die über die Förderung bezuschusst werden können. Antragsfrist ist für beide Programme der 31. Dezember.

    Weitere Artikel zur Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus

    Selbstständige können ab sofort Neustarthilfe Plus beantragen

    Überbrückungshilfe und Neustarthilfe werden bis Ende September verlängert

    Jetzt können Unternehmen die Überbrückungshilfe III Plus erhalten

    Überbrückungshilfe soll bis zum Jahresende verlängert werden

    Wann kommt die Überbrückungshilfe IV?


    Am 24. November erklärte der scheidende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, dass die Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV auch für den Förderzeitraum von Januar bis März 2022 gelten wird. Für den gleichen Zeitraum wird die Neustarthilfe Plus für Solo-Selbstständige ohne Namensänderung gelten.

    Die Förderbedingungen sind größtenteils dieselben, allerdings werden bei der Überbrückungshilfe IV auf Empfehlung des Bundesrechnungshofs bei Umsatzausfällen ab 70 Prozent nur noch 90 Prozent der Fixkosten erstattet. Bei der Überbrückungshilfe III Plus bleibt es aber bei einer 100-prozentigen Erstattung.

    Die Antragsfristen sind aktuell noch nicht bekannt.

    Weitere Artikel zur Überbrückungshilfe IV:

    Ab Januar: Alles Wichtige zur neuen Überbrückungshilfe IV

    Sind Coronahilfen steuerpflichtig oder steuerbefreit?


    Die staatlichen Coronahilfen für Unternehmen sind immer steuerbar. Anders ist es bei Sonderzahlungen für Arbeitnehmer, diese sind steuerbefreit.


    Wie erhält man den Eigenkapitalzuschuss?


    Anfang April kündigte die Bundesregierungen Verbesserungen an der Überbrückungshilfe III an. Dazu gehört der Eigenkapitalzuschuss. Dieser soll Unternehmen zugutekommen, die besonders von der Krise getroffen wurden und dadurch eigene finanzielle Rücklagen aufbrauchen mussten. Wenn man die Voraussetzungen erfüllt, kann man bis zu 40 Prozent der monatlichen Überbrückungshilfe zusätzlich erhalten.

    Weitere Artikel zum Thema Eigenkapitalzuschuss

    Eigenkapitalzuschuss kann jetzt auch rückwirkend beantragt werden


    Darf die Soforthilfe für den Lebensunterhalt genutzt werden?


    Hier geht es um die Corona-Soforthilfen, die zwischen März und Juni 2020 ausgegeben wurden. Die Antwort auf die Frage variiert teilweise pro Bundesland. In Nordrhein-Westfalen darf die Soforthilfe beispielsweise auch für Lebenshaltungskosten genutzt werden.

    In den meisten anderen Bundesländern gilt: Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen dürfen die Soforthilfen vom Bund nicht für das Unternehmereinkommen oder Personalkosten verwenden. Die Soforthilfen sind ausschließlich dafür gedacht, die wirtschaftliche Existenz von Unternehmen und Selbstständigen zu sichern. Das heißt, man kann damit „akute Liquiditätsengpässe” überbrücken, z.B. also „laufende Betriebskosten wie (gewerbliche) Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten, u.ä.”, wie es im Eckpunktepapier der Bundesregierung heißt.

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    Coronavirus: So erhalten Unternehmer und Selbstständige jetzt finanzielle Soforthilfe

    Darf ich die Corona-Soforthilfe für meinen Lebensunterhalt nutzen?

    Überbrückungshilfe gilt in NRW auch für den Lebensunterhalt

    Dürfen die Überbrückungshilfe und Neustarthilfe für den Lebensunterhalt genutzt werden?


    Die Überbrückungshilfe III und die Überbrückungshilfe III Plus dürfen nicht für das Unternehmereinkommen oder Personalkosten verwendet werden. Die Zuschüsse aus den Überbrückungshilfen sind ausschließlich dafür gedacht, die wirtschaftliche Existenz von Unternehmen und Selbstständigen zu sichern. Das heißt, man kann damit „akute Liquiditätsengpässe” überbrücken, z.B. laufende Betriebskosten wie (gewerbliche) Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten. Einige Bundesländer machen hier jedoch Ausnahmen, wie z.B. Baden-Württemberg.

    Im Gegensatz dazu macht die Bundesregierung keine Vorgaben zur Verwendung der Neustarthilfe und Neustarthilfe Plus für Solo-Selbstständige. Diese dürfen also auch für private Lebenshaltungskosten genutzt werden.

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    Was ist die Novemberhilfe und wie erhalte ich sie?


    Mit der Novemberhilfe sollen von coronabedingten Schließungen betroffene Unternehmen bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus November 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im November 2020 erhalten. Die Anträge konnten seit dem 25. November 2020 auf der Plattform für Überbrückungshilfe der Bundesregierung gestellt werden; allerdings warteten einige antragsberechtigte Unternehmen lange auf ihr Geld. Die vollständige Auszahlung verzögerte sich u.a. wegen technischer Probleme.

    Die Antragsfrist für Erstanträge der Novemberhilfe endete am 30. April 2021. Änderungsanträge konnten noch bis zum 30. Juli 2021 gestellt werden.

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    Novemberhilfen sollen pünktlich ausgezahlt werden

    Dezemberhilfe: Was sind die Voraussetzungen zum Erhalt des Zuschusses?


    Finanzielle Zuschüsse der sogenannten Dezemberhilfe konnten Unternehmen und andere Einrichtungen wie z.B. Vereine beantragen, die aufgrund des Lockdowns finanzielle Einbußen hinnehmen mussten. Sie bekamen bis zu 75 Prozent ihres ausgefallenen Umsatzes aus dem Dezember 2019 erstattet. Wie auch bei der Novemberhilfe handelt es sich bei der Dezemberhilfe um einen einmaligen Zuschuss. Die Frist für Erstanträge der Dezemberhilfe endete am 30. April 2021; allerdings konnten Änderungsanträge noch bis zum 30. Juli 2021 gestellt werden.

    Weitere Artikel zum Thema Dezemberhilfe:

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    Wie lange dauert es, bis die Corona-Zuschüsse bewilligt werden?


    In der Regel dauert die Bewilligung nur wenige Tage, soweit alle eingereichten Anträge vollständig und korrekt sind.

    Weitere Artikel zum Thema Bewilligungszeitraum & Auszahlung

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    Kann Coronahilfe gepfändet werden?


    Nein, wie der Bundesgerichtshof entschieden hat, stellt die Corona-Soforthilfe keine pfändbare Forderung dar und unterliegt nicht der Zwangsvollstreckung. Die Soforthilfen sind ausschließlich zur Finanzierung von Verbindlichkeiten gedacht, die seit Beginn der Coronakrise entstanden sind und dienen nicht der Aufrechnung mit Altforderungen. Dies dürfte nicht nur die Soforthilfe von letztem Jahr betreffen, sondern auch die weiteren Zuschussprogramme.

    Weitere Informationen zur Pfändbarkeit von Coronahilfen

    Pfändung von Coronahilfen unzulässig


    Wo kann ich Coronahilfe beantragen?


    Alle Anträge für die Zuschussprogramme können über das Portal der Bundesregierung gestellt werden. Anträge für die verschiedenen Überbrückungshilfen müssen zwingend mit einem prüfenden Dritten (z.B. Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder Rechtsanwalt) gestellt werden. Bei Anträgen für Neustarthilfen ist ein prüfender Dritter nicht zwingend notwendig.


    Wo finde ich den aktuellen Corona-Beschluss des Bundes?


    Eine Übersicht der aktuell geltenden Regeln des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus ist hier zu finden (Stand: 26.11.2021).

    Weitere Informationen zu den Coronamaßnahmen der Bundesregierung

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    Wie lange gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz?


    Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz wurde auch die 3G-Regel am Arbeitsplatz eingeführt. Bei Kontakt zu anderen Personen müssen Beschäftigte nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Der Arbeitgeber muss die Nachweise kontrollieren und dokumentieren. Die 3G-Regel und der restliche Maßnahmenkatalog gelten vorerst bis einschließlich 19. März 2022.

    Weitere Informationen zur 3G-Regel am Arbeitsplatz:

    Kostenlose Mustervorlage zur 3G-Regel am Arbeitsplatz

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    Wo gibt es eine Übersicht für die Corona-Verordnungen nach Bundesland?


    Die Bundesländer können seit Ende 2021 ihre Regeln größtenteils selbst festlegen. Nur das Infektionsschutzgesetz gilt für alle gleich. Eine ausführliche Übersicht der aktuellen Länderverordnungen finden Sie hier. (Stand: 26.11.2021)

    Weitere Informationen zu den Maßnahmen der einzelnen Bundesländer gibt es hier: April 2020: Lockerungen der Coronamaßnahmen in den einzelnen Bundesländern


    Darf mein Arbeitgeber einen Corona-Test außerhalb der Arbeitszeit verlangen?


    Ja, das darf er. Die Umsetzung der Testung kann vom Arbeitgeber frei organisiert werden. Er kann die Selbsttests daher auch zu Hause durchführen lassen und muss keinen „Testraum“ oder Ähnliches zur Verfügung stellen. Die Pflicht besteht nur zur Bereitstellung der Tests. Bei der Durchführung handelt es sich grundsätzlich um einen freiwilligen Corona-Test. Die dafür aufgewendete Zeit ist keine Arbeitszeit.

    Weitere Informationen zur Testpflicht in Unternehmen

    Unternehmen müssen Corona-Tests auf eigene Kosten anbieten

    Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und angepasst


    Bekommen Unternehmen die Kosten für Coronatests zurückerstattet?


    Für Arbeitgeber summieren sich die Kosten für Corona-Schnelltests in kurzer Zeit. Unternehmen, die antragsberechtigt sind, können die Kosten zwar über die Überbrückungshilfe III geltend machen; alle anderen Betriebe müssen die Kosten allerdings selbst tragen.

    Weitere Informationen zur Testpflicht in Unternehmen

    Unternehmen müssen Corona-Tests auf eigene Kosten anbieten

    Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und angepasst


    Welche Regeln gelten bei der Kurzarbeit und dem Kurzarbeitergeld?


    Seit Beginn der Coronakrise gibt es einen vereinfachten Zugang zum Kurzarbeitergeld. So müssen nur zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb von einem Arbeitsausfall betroffen sein, damit der Betrieb Kurzarbeitergeld nutzen kann. Die Bundesagentur für Arbeit erstattet außerdem die Sozialbeiträge bei Kurzarbeit in voller Höhe. Auf diese Weise sollen Arbeitsplätze gesichert werden. Das vereinfachte Kurzarbeitergeld kann bis März 2022 beansprucht werden.

    Weitere Informationen zur Kurzarbeit und zum Kurzarbeitergeld:

    Zugang zum Kurzarbeitergeld bleibt bis März 2022 erleichtert

    Regierung verlängert Kurzarbeitergeld

    Corona-Ausnahmeregeln für Kurzarbeit bis Ende des Jahres verlängert

    Diese Erleichterungen gelten beim Kurzarbeitergeld bis Ende 2021


    Welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf die Wirtschaft?


    Die Coronakrise wirkt sich in verschiedener Form auf Gesellschaft und Wirtschaft aus und führt teilweise zu ganz unerwarteten Ergebnissen. Wie in jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer, doch neu ist die Dauer und Intensität der Krise. Gerade im Online-Handel verbergen sich für Unternehmen Chancen.

    Weitere Informationen zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die Wirtschaft:

    Coronakrise: Nicht jeder Online-Händler ist Amazon

    Die Bewältigung der Coronakrise kostet bis zu 1,3 Billionen Euro

    Diese Produkte profitieren von der Coronakrise

    PayPal kann Nutzerzahl in der Coronakrise deutlich erhöhen

    Coronakrise lässt Zahl der Selbstständigen einbrechen

    Die Coronakrise sorgt für einen Gründungs-Boom bei Online-Shops

    Weniger Einkommen durch Coronakrise – private Überschuldungen drohen

    Die Coronakrise: Das Dilemma des stationären Handels?

    Coronakrise: Warnung vor Zusammenbruch der Lieferketten